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Tiefe

Tiefe

 

Da gibt es etwas das an uns zieht, das uns lockt. Da existiert eine nie geahnte Tiefe in allem, die es zu erforschen gilt. Denn in ihr liegt unser wahres Selbst! Diese Tiefe kennt und braucht auch keine Wörter mehr, denn ist sie erst erreicht, meint es einen Zustand reinen Seins. Dies ist erstrebenswert und Ziel unserer Existenz! Aber es ist auch schwer zunächst einmal zu jener Grenze vorzudringen, die diese Tiefe, das reine Sein, von dem trennt was wir gemeinhin “Realität” nennen. Um diese Schicht, diesen Filz aus Vorstellung und Prägung zu durchdringen, braucht es Werkzeuge! Es sind jene Techniken die, weil sehr speziell, innerhalb der gewöhnlichen Realitäten kaum oder gar nicht bekannt sind. Dennoch sind diese Werkzeuge vorhanden und deren Gebrauch  ist erlernbar. Es ist machbar. Es geht!

Mehr als Mut braucht es Neugierde, mehr als Verzweiflung über die Zwänge der “Matrix” nötigt es Hingabe um diesen Schritt zu tun! Es ist kein sich Abwenden von der Welt – nein, es ist ein Erweitern des Horizonts! Es ist eine Entdeckungsreise energetisch/phyischer Natur die sich über die Vrostellung erhebt und uns echte Erfahrung beschert! Diese Erfahrungen sind dann unleugbar. Sie sind wahr. Sie sind das Fundament jeden weiteren Tuns. “El Corzaon” ist ein Beginn, “Tinatlán” eine gute Basis – die Schwitzhütte ist das Tor.

Wenn wir uns aufmachen diese Tiefe zu erforschen, wenn wir, im ersten Schritt es wagen, uns der Oberfläche unter welcher das wahre Sein verborgen ist, zu nähern, schon dann ändert sich vieles! Selbst unsere phyische Manifestation erfährt Veränderung im Sinne von Heilung, von Regeneration und Verjüngung! Unser Denken wird klar. Unser Handeln absolut. Unser Sein bekommt Sinn! Der Geist findet Ruhe, der Körper Kraft, die Seele Frieden…

Lasst es uns tun, lasst uns die Tiefe suchen, lasst uns neues Land entdecken!

 

Georg

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Das Schönste

Das Schönste ist:

Wenn ich erleben darf
wie jemand etwas Neues wagt.
Wenn er den ersten Schritt tut.
Wenn er einen neuen Weg einschlägt.
Wenn er in Bewegung kommt und alles neu wird.
Wenn die Angst der Erkenntnis weicht dass alles gut wird.
Wenn ein Lächeln das Gesicht erhellt.
Wenn eine Umarmung alles sagt.
Wenn wir am späten Abend dann
am herzwarmen Feuer sitzen
und ehrlich sagen können
“es war ein guter Tag” 

das ist das Schönste!

herzlichst
Georg

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Totenruhe – Denkzettel

 

Totenruhe

oder:
Nichts ist so alt wie das Gestern

eine kritische Betrachtung
von G.O.Gschwandler

So, die guten Vorsätze sind ja jetzt auch schon überreif. Manche haben ja eine derart kurze Halbwertszeit, dass man sich fragen muss, ob man es jemals wirklich ernst gemeint hat – das „neu Anfangen“. Und wenn man sich so umsieht, in der näheren Umgebung, so fallen die guten Vorsätze, wie im Herbst das Laub von den Bäumen. Gut, man kann sagen dass das immer schon so war. Man kann sich einer Tradition ergeben, die das routinierte Vergessen zum Kern hat. Man macht eben gern weiter wie bisher. Und genau genommen hat sich nichts geändert, nicht das geringste! Weiterhin wird allgemein und werbewirksam gelogen was das Zeug hält. Weiterhin brüsten sich jene, die sich im letzten Jahr noch ganz der Authentizität, der eigenen, verschrieben haben mit Taten, die sie nie begangen, Siegen die die selbst nie errungen haben und Einsichten zu denen sie nie fähig waren. Man ruft zu Kriegen auf und beschuldigt sich wechselseitig.
Ganz schnell wird das Ego aus der kalten Asche des letzten Jahres gegraben, abgepinselt und vom Staub befreit und mit verträumten Blick wieder ganz oben in die Krone gesetzt. Da muss man sich schon fragen was oder wie viel eigentlich begriffen worden ist?! Da stellt sich einem schon die Frage, ob das Leben ein solch schlechter Lehrer ist, dass nichts, aber auch nicht das geringste hängen geblieben ist! Nein, dem Leben alleine ist keine Schuld anzuhängen! Der andere gehört freilich dazu! Der, welcher sich doch so klar, noch vor dem letzten Echo des letzten Neujahrsböllers, zu deklarieren wusste, sich als so unbeeinflussbar gab, sich gar als leuchtendes Vorbild, was eigenen Meinung angeht, ganz vorne hingestellt hat um eine neue Zeit zu einzuläuten! Eine neue Zeit, die freilich kein Monat alt geworden ist – schon hängt man wieder an den Lippen jener, die das vorblöken was das eigene Ego so gerne hört! Balsam! Keine neuen Wunden! Das ist es was man will. Das Alte will man wieder haben, weil man so gut darin war.
Und das letzte Jahr? Nun, sich nehmen was man noch herausschmelzen kann und es so lange biegen bis es wieder ins Weltbild passt, ins künstlich aufrecht erhaltene! Einsicht? Fehlanzeige! Alles nur Lippenbekenntnis! Nur heisse Luft! Man mag es Lüge nennen, treffender ist „Selbstbetrug“. Von aussen betrachtet ist es reine Enttäuschung die man aber hätte ahnen können.

So ein Jahr kann einen ganz schön binden, das ist klar. Es kann einen gehörig in die Spuren des alten Weges zwingen, so dass es einem schwerfällt da raus zu kommen. Auch das ist klar und sei der Zeit geschuldet und der Belastung des Alltags, wenn man denn wirklich einen hat. Aber mal ganz ehrlich – fällt das nicht auf? Springt denn niemandem ins Auge, dass gerade jene die von „neu“ und von „anders“ und von „endlich“ gesungen haben, nun weiter machen wie bisher? Riecht es denn da nicht nach Betrug oder zumindest nach Totalversagen, wenn gleich weiter gemacht wird, wenn sich weiter aufgeblasen wird wie das Jahr zuvor auch? Das ist doch Störung der Totenruhe, wenn man schon jetzt das alte Jahr fleddert und dem gerade mal entatmeten Leichnam all das aus dem toten Fleisch schneidet was man ja eigentlich hinter sich lassen wollte? Ist das nicht ekelhaft, dieses wühlen im Gestern? Ist es denn nicht peinlich, auch einem selbst, wenn man dabei zusehen muss wenn alles das was noch im alten Jahr, mit „Herz“ (lächerlich jetzt) oder mit „Hirn“ (ein Witz!) ganz fest in ach so schöne Worte geformt worden ist nun ins Gegenteil gebogen wird? Wie oft sollen wir es noch zu hören bekommen? Wie lange müssen wir die Argumente jeder Seite, wie eine schale Suppe, wieder und wieder durch uns fressen um endlich so zu glauben wie man es von uns erwartet? Da hat man uns vor so manche Wahl gestellt und ja, auch “Die”, also jene die uns führen, eigentlich uns dienen sollen, haben zu uns von Zukunft gesprochen! Lüge? Oder deren eigene verwirrte Hoffnung?

Aber so ist das alte Jahr eben gewesen – ganz so wie man selbst. Und jetzt, da es kein Leben mehr in sich hat, plündert man es schnell noch ganz aus, alles Verwertbare will ja mitgenommen sein in diese Zukunft. Dass besagte Zukunft dann besser wird, oder anders, das kann man sich natürlich abschminken, aber besser als nichts, besser als wirklich neu werden, besser als wirklich einsehen müssen, besser als wirkliche Rückschau, besser – nein angenehmer – als wahrhaftes Erkennen! Alles macht es uns vor – die Politik, die Wirtschaft, die Menschheit. Allein die Natur ist weise und bringt sich nicht als Kopie ins neue Jahr. Sie alleine scheint wahrhaftig zu lernen und ist in ewigem Kreislauf doch zum Wechsel und zur Veränderung – ja auch zum Wachstum fähig! Der selbe Baum ist dann nicht der gleiche, keine Kopie, sondern wahre Veränderung im Wissen, dass der Apfel vom letzten Jahr vergangen und zergangen und gewandelt ist! Wandlung! Das ist es was es nötigt! Nicht Bekenntnis oder ein „so tun als ob“.
Mir macht der Drang des Menschen seine Vergangenheit, wie eine alte Haut weiterhin tragen zu wollen, den Start ins neue Jahr etwas unangenehm. Warum? Nun, weil Abschiede immer etwas splitternd schmerzhaftes für mich haben. Weil auch mir meine Selbsttäuschung bewusst wird. Weil ich mir den Vorwurf mache, nicht früher gehandelt zu haben. Weil ich erkennen muss oder darf, wie lange ich das Alte mit mir geschleppt und mich darüber zumindest teildefiniert habe. Weil es mir unangenehm ist, mich zu „entfreunden“ wie man es neuerdings nennt. Weil ich nicht diskutieren mag (und auch nicht tue). Weil ich merke, wie viel Zeit und Kraft es mich gekostet hat, den anderen mir anders zu wünschen, näher bei sich selbst. All das gut gemeinte und nicht angenommene bleibt eben auch zurück. Trotzdem ist es nötig. Man kann keine zwei Häute tragen oder Gesichter, ohne dass es einem schadet! Man muss ablegen das eine, um das andere entwicklen zu können! Und selbst wenn die neue Haut noch rosig dünn und verwundbar ist, selbst wenn sie noch nicht so gut schützt und das was auf sie trifft auch brennt und kleine Wunden hinterlässt, so ist sie mir näher als die alte Haut, die abgestreifte, das geschuppte Gestern.
Es gibt einen Punkt wo selbst die Zukunft endet. Das ist gut so und richtig. Es bedingt aber auch sich vom Alten zu lösen und jenen adieu zu sagen, die in ihm wohnen bleiben. Ich kann auch nicht mit jenen, die das „Früher“ wie einen Mantel tragen um es durch die Zeit zu retten. Es geht nicht zusammen. Es kennt einander nicht, es versteht einander nicht mehr, denn das neue Jahr ist jung und nichts ist so alt wie das Gestern!

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Wahlzeit…

Wahlzeit oder: Wer man glaubt zu sein

eine kritische Betrachtung von G.O.Gschwandler

Also los! Sich noch rasch eine Meinung bilden, natürlich nicht aus sich selbst heraus, sondern aus dem üppigen Angebot genommen, das man uns da so gar nicht elegant um die Ohren schlägt bzw. in die Augen streut. Links, rechts, ein klein wenig Mitte, was auch immer. Auch wenns nicht behagt. Selbst wenn das, was man da auf der Karte findet, nicht wirklich schmeckt. Aber das ist das Zeichen unserer Zeit – genügend vorgekaut geht alles runter wie Öl, ganz tief, bis ins Herz, das dann jenen Rhythmus schlägt, der sich hat durchsetzen können. Wahlfreiheit in allem! Beliebigkeit genau genommen! Tagesverfassungsabhängig und manchmal leider Hirnbefreit. Gute Zeiten für die Gläubigen unter uns! Denn wirklich wissen ist out – man glaubt was das Zeug hält, zuerst an die Schlechtigkeit der Welt und als Gegenpol vor allem an sich selbst! Schön dass man es ganz nach oben geschafft hat! So weit nach oben, das man da ganz losgelöst auf alle herunterblicken kann und denen zwar keine Bildungsfreiheit attestiert, aber sich immerhin überlegenen Geistes fühlt. Auch wenn da nur Phrasen wieder gegeben werden. Selbst wenn da nur hinausposaunt wird, was man so im Vorbeigehen an nicht überprüfter Information aufnehmen und zur persönlichen wie allgemeinen Wahrheit ballen hat können! Aus eigener Erfahrung? Nein! Fehlanzeige! Da fällt es ja auch leicht die Meinungen zu wechseln wie die Strümpfe. Das geht doch immer! Vor allem jetzt, da der Schein die Wahrheiten überstrahlt, jetzt da das Wort mehr wiegt als das Fleisch, mehr als die Tat! Maulhelden sind wir geworden allesamt. Den Bauch aufgebläht von all den nichtssagenden Sätzen, gemästet am leeren Wort, fett von den Schlagworten derer, die sich da erdreisten von „Volk“ zu reden oder gar vom „Freund“
Man glaubt doch gerne, dass man ja ganz Mensch ist und versteckt sich doch hinter einer Maske aus ignoranter Selbstverliebtheit, die nach draussen Interesse heuchelt. Und Betroffenheit! Ja Betroffenheit! Wie gut, dass es da auch jene gibt, denen das Leben, die Macht und die Politik, vor allem aber auch der Konsum so übel mitspielen, dass wir sie als bemitleidenswert erachten! Da kann man schon mal betroffen sein. Da kann man schon ein wenig Mitleid haben. Da kann man den weinenden Button klicken und sich dann nach deutlich gezeigter Betroffenheit wieder zurücklehnen und durchatmen und ein klein wenig traurig darüber sein, dass die Welt so ist wie sie ist. Aber das vergeht! Keine Sorge! Das ist alles weit fort und erreicht uns doch nur selten in realer, physischer Konsequenz. Flüchtende sind wir doch alle.
Aber wer, was oder wie man ist, das bestimmt sich nicht von draussen! Das entscheidet man schon selbst, immer noch, seit jeher! Es ist Wahlzeit! Man kann wählen! Ganz im Ernst! Das geht! Nur sollte man wissen, was zur Wahl steht und was es nötigt um sie klug zu treffen! Vor allem und ganz zu Beginn sollte man wissen, ob der aktuelle Status einer inneren Wahrheit entspricht! Das wird wohl jener Punkt sein, an dem die meisten schon scheitern – leider. Das ist nicht einfach, denn es bedeutet „Innenschau“. Es meint den klaren Blick auf die eigene Existenz wagen und zu erkennen, dass man selbst das sinkende Schiff ist! Es gälte diese Wahrheit anzunehmen! Es bedeutet, sich zunächst einzugestehen dass man nichts weiss, nichts ist, nichts kann oder hat oder nicht hat! Warum? Ja weil das Selbst, so es nur Kulisse ist, eben nichts weiter sein kann als dieselbe und darum nichts hat oder kann! Das ist hart und schwer, weil es vermutlich Bankrotterklärung meint, auch ein Versagen auf der ganzen Linie! Das wagt doch kaum jemand! Das schadet dem aufgeblähten Ich, das verdirbt die Laune, treibt einen aus der beschatteten Komfortzone ins helle Licht und macht ehrlich offenbar, was zuvor verborgen war!
Selbst wenn diese Innenschau bedeutet endlich, ja endlich neu beginnen zu können, selbst wenn es meint den Weg ändern zu dürfen, vom Glauben ins Wissen, in die echte, unmittelbare Erfahrung zu gelangen – selbst wenn dies die Befreiung des Selbst bedeutet und uns unserer wahren Bestimmung zuführen würde, tun wir es kaum! Zu phlegmatisch ist der Mensch in dieser Zeit! Zu schwach vielleicht, was ihm Entschuldigung sein mag, zu warm und satt und überfüttert, wahllos und ohne echte Basis was einer Zeit geschuldet ist die ihr Heil eben im Satten, im Warmen sucht.
Aber ich will trotz allem an diese Wahl glauben und hoffen, dass doch so mancher einen neuen Weg wählt! Dieser Weg ist kein politisches Bekenntnis sondern ein persönliches! Man wählt einen Weg zum selbst, zur Eigenart, zur wirklichen Menschwerdung die sich nicht in süssen Wörtern und eleganten Sätzen oder feiner Eleganz verbirgt. Vor aller anderen Wahl muss diese getroffen sein! Vor allem anderen Entscheid muss jener fallen für das Selbst und gegen die Vorstellung vom Ich. Denn erst wenn diese Wahl getroffen ist, wird uns wieder bewusst werden, dass die Welt in der wir leben, das üble Stück in das wir uns gewöhnt haben, doch nur Theater ist, nur Schall und Rauch und Asche – Wir könnten uns daran erinnern, dass uns die Macht gegeben ist, das Stück und alles Leid das in es geschrieben ist, mit einem mal zu enden, jederzeit, auf ewig! Das ist die Wahl! Das ist die Chance die täglich auf uns wartet. Wenn wir nur aufhörten an das zu glauben was man uns sagt zu sein! Wenn wir nur den Weg des eigenen Herzens wählen würden – es wäre alles gut!

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Zulassen…

Nicht loszulassen ist die Kunst sondern das Zulassen will gelernt sein!

Loslassen ist ja in. So wie „Nordic Walking“ oder „Pangasius-Filet“ und „Smartphones“. Loslassen ist in Mode. Man rät es gerne. „Lass los“. Alles ist dann gesagt damit. Sich dann, wenn es gesagt und gehört worden ist wieder angenehmeren Dingen zuwenden können, dem „Haben“ zum Beispiel. Und jene die mit so gutem Rat bedacht sind, unbestritten auch von Herzen, die stehen dann da mit diesem „lass los“, wie mit der Krawatte, der geschenkten, mit der man nichts anzufangen weiss, oder dem neuen Buch, dessen buntes Cover mehr versprochen hat als der Inhalt halten konnte. „Lass los“ lauert auf vielen Seminaren, in unzähligen Büchern, in Selbsthilfegruppen, unterm Tannenbaum, beim Bäcker ums Eck, im Freundeskreis. Ich hatte ganze Schubladen voll von „lass los“, alles verbrannt, alles auf den Müll gekippt, das meiste ohnehin zu Staub zerfallen über die Zeit. Ich kenne Leute, die tragen einen riesigen Rucksack voller „lass los“ und werfen, gefährlich herzlich, mit ihrem Überschuss an gutem Rat, nach jedem der ihnen über den Weg läuft. Bisweilen verfolgen sie einen auch, „Loslass-stalking“. „Lass los“ ist ja nett gemeint, hübsch anzusehen, konsequenzfrei, ergebnisarm, konfliktreduziert und vor allem frei von aktiver Handlung, also bestens geeignet um weiterzumachen wie bisher. „Lass los“ passt sich elegant unserem Verhalten an – es tut nichts, nicht einmal weh, Die Reiswaffel unter den guten Ratschlägen! Das liegt auch daran, dass diese Art der Selbst- und Fremdmedikation so viel an Wahlmöglichkeit lässt! Also WIR entscheiden dann WAS nach UNSERER geschätzten und natürlich völlig unvoreingenommenen Meinung (dem eigenen Zustand gegenüber) denn aktuell so loszulassen wäre! Kann man ja versuchen, kann man ja mal machen – aber man vergisst dabei dass man mit ziemlicher Sicherheit und blind wie man für sich selbst ist, wohl eher das loslassen würde, was man selbst als störend empfindet, aber kaum sich von jenem zu trennen wagt, das angenehm, aber trotzdem bremsend für die eigene Entwicklung ist!

Um sich von allem zu lösen das hemmend ist, aber nicht von uns selbst als hemmend erkannt wird, da braucht es ganz andere Medizin! Und diese Medizin ist etwas bitter, dafür aber wahrhaftiger und direkt! Es braucht das Zulassen! Zulassen dass all das abgenommen wird, was fort soll! Zulassen dass die Maske vom Gesicht gerissen wird um das Selbst in Freiheit zu bringen! Zulassen dass einem der Weg, als falsch aufgezeigt und das angestrebte Ziel als eitle Egofalle vorgeführt wird! Zulassen meint, zum Beispiel in der Schwitzhütte darauf zu vertrauen dass einem jene alten Strukturen aus dem Herzen, der Seele geschnitten werden, die uns dort immer noch, trotz so viel „loslassen“ vergiften und Kraft rauben! Zulassen will gelernt sein. Wer es aber lernt, der wird sich wundern wie leicht es geht! Auch wenn es nicht in Mode ist – es entspricht unserer Natur! „Zulassen“ meint auch reines Sein, das sich hingeben können, das „eins sein“ mit allem ohne es zu interpretieren – und wenn wir dieses „Eins-sein“ wieder gelernt, uns daran erinnert haben, dann sind wir auch wieder eins mit der Welt!

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Zeit…

Nimm dir die Zeit dich zu verändern dann kommt der Mut von selbst!

Oh ja, Zeit ist Geld und eine begrenzte Ressource! Darum sie nützen! Aber wozu? Noch mehr und schneller konsumieren, verbrauchen, erledigen? Da sitzt man zitternd in seinem durchtechnisierten, vierwändigen Leben und starrt, mehr oder weniger frustriert, auf eine aus den Angeln gehobene Welt in HD. Man zuckt vor jeder Meldung die uns da erreicht erschrocken zusammen oder aber, die Fortgeschritteneren, nur die Schultern. Man fürchtet sich zu Tode, oder liest sich ins Grab. Alles scheint über einem zu stehen. Alles hat Macht. Alles erzeugt Furcht. Wirklich? Nein, natürlich nicht.

Das ist übertrieben. Natürlich hat man so seine Ängste und ebenso klar ist, dass die Welt einen mehr oder weniger übel beeinflusst in all ihrer Scheusslichkeit. Muss ja so sein, sind wir doch Produkt dieser Welt, Teil, Ergebnis, wie auch immer. Und wenn sich diese Welt partout nicht bessern oder zum Guten biegen will, was kann man schon tun? So als einzelner? Wohl nichts!
Genau genommen kann man alles tun! Zuerst einmal begreifen, dass man nicht nur Teil dieser Welt ist, sondern dass es sie in dieser Form gar nicht gäbe! Klar ist es einfacher, angenehmer auch, sich da ganz elegant aus der Verantwortung zu nehmen und sich als „Opfer“ darzustellen. Das ist natürlich eine Möglichkeit, mit bitterem Beigeschmack versteht sich. Aber wenn man es ernst nimmt, besser noch, es sich zu Herzen nimmt, das mit der Welt und dass man sie mit erschafft, dann drängt sich schon der Gedanke auf, dass es womöglich an einem selbst liegt!
Und mehr noch, es liegt nicht nur an einem selbst sondern am eigenen Selbst – also daran ob man dieses Selbst zu entwickeln gelernt hat, oder eben nicht! Ist dies erkannt, kommt meist die Sache mit dem Mut ins Spiel, jener Mut der fehlt, den man nicht hat, mit dem man nicht gesegnet worden ist, den man verloren hat, jener Mut den man nicht kaufen oder mal schnell im Internet bestellen kann! Was man nicht weiss, was einem nicht mit auf den Weg gegeben worden ist: Der Mut kommt von selbst! Er sucht uns, er will zu uns, er gehört zu uns wie die Luft die wir atmen! Damit er uns aber finden kann braucht er Zeit und zwar eine ganz spezielle! Er benötigt jene Zeit, die wir uns geben um uns zu verändern! Und er braucht von dieser Zeit nicht einmal viel! Es genügt ihm jene Zeit die notwendig ist um zu entscheiden es anzugehen, die Veränderung zu suchen! Und wenn wir begonnen haben uns zu verändern, dann strömt dieser Mut durch uns, erreicht jeden kleinsten Winkel unseres Herzens und macht uns stark, so stark wie wir es nie zu träumen gewagt haben!

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