Weiter wie bisher

Das wird nicht funktionieren dieses "weiter wie bisher" – schon gar nicht wenn man zugleich eine Veränderung will, oder eben in Zeiten lebt, die alleine schon von ihrer Qualität her verändernd sind.

Wir haben ja gehofft, schon vor Jahren, dass sich etwas ändern möge und jetzt, da die Veränderung mehr als nur laut an unsere Türen klopft, ja diese sogar aus den Angeln hebt, da passt es uns nicht wirklich ins Konzept, denn wir wollen ja beides: Weiter machen wie bisher UND Veränderung aber dabei in unseren Routinen möglichst ungestört bleiben – doch das geht eben nicht.

Wir wollen abnehmen und weiter essen wie bisher, schwimmen aber nicht nass werden dabei, alles haben aber nichts dafür tun. Wir wollen lieben aber keine Verantwortung übernehmen und Freundschaften haben ohne allzu offen zu sein. Wir wollen nur das Beste aber nichts dafür bezahlen, wir wollen weise werden aber nicht lernen müssen. All das wird nicht gehen und weil wir aber verbissen darauf beharren dass es gehen MUSS, ist es eben aktuell so wie es ist.

Man sollte sich entscheiden, ein jeder von uns: Wollen wir weiter machen wie bisher und uns weiterhin, in schmerzhaftem, destruktiven Trotz gegen eine kosmischen Welle der Entwicklung stemmen – oder wollen wir lernen diese Welle zu reiten? Aktuell kommt uns die Zeitqualität entgegen, denn weiter zu machen wie bisher, das ist gar nicht mehr drin, da der berühmte "Point of no return" schon überschritten ist und bereits weit hinter uns liegt.

Da kann man jammern was man will. Es ist wie's ist. Und weil man sich trotzig dagegen wehrt, sich festkrallt und gallig gegen das Neuwerden sträubt, ist dieser Prozess eben chaotisch und schmerzhaft und über das Natürliche hinaus langwierig! Das ist tragisch, wo er doch auch eine ganz leichte Geburt sein könnte, würde man sich nur der Welle anpassen, im spirituellen Wissen, Tun und Sein! Was für ein Übergang wäre das! Was für eine Freude des Neu-Werdens! Was für ein großer, gemeinsamer Schritt!

Natürlich gibt es viele die leugnen das alles bis zum Gehtnichtmehr und es ist sinnlos sie überzeugen zu wollen. Auch sie wird das Leben lehren und wenn es sein muss, dann wird das eben ein schmerzhafter Prozess. Auch das ist selbstgewählt.

Es geht um Revolution – um eine Revolution IN uns, wo sich endlich Herz und Hirn über die egoistische Bequemlichkeit erheben und so eine Entscheidung erzwingen – eine Entscheidung FÜR die Veränderung und gegen das "weiter machen wie bisher"!

Veränderung braucht Mut und dieser kommt nicht mit dem Hass sondern mit der Liebe zum Leben!

Bis bald, am alles verändernden Feuer der Freundschaft

herzlichst

Georg