Was es braucht


Vielen geht es so: Alles ist zu viel, viel zu viel. Zu viel an Information (auch an falscher), zu viel an Bedrohung, zu viel an Gewalt und viel zu viel an möglichen Horrorszenarien.

Jeder Tag bringt neues Unbill, neue Sorge und eine neue Furcht – und das nicht erst seit letzter Woche. Verständlich dass da manche die Fensterläden zumachen, die Decke über den Kopf ziehen, sich ein und andere aus dem Leben aussperren und sich in den dunklen, kalten Keller der Verdrängung flüchten.

Dabei ist eigentlich alles gut – bis auf die Kollateralschäden rings um uns die eigentlich nicht sein müssten wenn wir nur auf “Veränderung” klüger zu reagieren imstande wären. “Gut” meint dass der Wandel begonnen hat. Nur unsere Unwissenheit und sture Arroganz macht ihn so leidvoll, zieht den Übergang in die Länge, macht aus einer leichten Geburt eine schwere – aber es immer noch eine Geburt! Es ist trotzdem ein neues Leben dass da in die Welt kommt, ein neues Licht das geboren und das alles mit schonungsloer Wahrheit beleuchten wird!

Stellt sich die Frage nach dem darauf reagierenden “Wir”. Dieses “Wir” ist ja aus uns allen gemacht, aus mir und aus dir, aus einem selbst eben. Und was wirklich zählt ist WIE dieses “Selbst” IST, ob es in der Ruhe und in der Kraft ist, ob es Beständigkeit sein Eigen nennen kann, ob es klar ist und ob es liebt! Da ist es was zählt. Das ist die Lehre und es ist das große Ziel schlechthin: all das in sich zu vereinen: Ruhe. Kraft. Klarheit. Beständigkeit. Liebe.

Natürlich gibt auch das Üble das geschieht, die Zerstörung und das Leid und den Wahn der das zu verantworten hat. Es ist auch gut und richtig all das zu sehen, mit kritischem Blick und wenn nötig dagegen anzugehen – das ist Menschenpflicht! Aber das Erkennen und das dagegen-Angehen das ist nur ein Bein auf dem man steht! Zum gut und sicher Stehen braucht es jedoch zwei Beine und zum Gehen und Laufen sowieso! Was fehlt ist meist das zweite Bein, jenes das man “Spiritualität” nennen kann, also etwas das uns hilft all das zu entwickeln was unser “Selbst” eben ausmacht: Ruhe, Kraft, Klarheit, Beständigkeit und Liebe!

Haben wir beides entwickelt, also den kritischen Blick samt entsprechender Handlung UND ein starkes, in sich ruhendes, beständiges, klares und liebendes Selbst dann können wir unseren ganz persönlichen Lebensweg endlich gehen und das ganz furchtlos und mit wahrer Freude!

So mit zwei starken Beinen ausgestattet können wir auch gemeinsam einen ganz neuen Weg gehen, einen besseren weil weiterentwickelten! So verändert bilden du und ich ein ganz anderes “Wir” – ein “Wir” dem nichts zu viel ist, das die Herausforderung des Wandels und einer neuen Zeit mit Freude annehmen kann!

Verzweifelt nicht sondern erinnert Euch der guten Dinge – jener Eigenschaften die es braucht um zu bestehen und wegen derer Entwicklung wir hier auf dieser Welt sind! Wir haben die Werkzeuge dazu ja in Hand und Herz gelegt bekommen und es liegt an uns sie auch anzuwenden!

Ruhe, Kraft, Klarheit, Beständigkeit und Liebe – das ist es was es braucht – dann ändern wir uns selbst und mit uns ändert sich die Welt!

herzlichst

Georg