So gesehen


Eben gesehen, den Mond! Wie er da oben rumhängt und weit und nah zugleich ist und ganz unberührt vom Chaos hier auf der Erde.

Was würde man sehen von dort oben? Ich flieg mal hoch und schaue auf die Welt: Da rennen wir rum in all unserer grotesken Panik und in leidvoller Verzweiflung, in all unserer Wut und in all unserer Hoffnung. Ich sehe die Verwirrung weil ein Wandel ansteht und die Angst vor Veränderung.


Was noch? Ja dass sich was tut auf diesem Planeten und ich meine nicht Krieg und Untergang sondern etwas anderes: “das einander Erkennen” sehe ich und dass wir uns über alle Distanz hinweg in der Tiefe finden und vernetzen!

Ich sehe wie der Wunsch nach Freiheit zum pandemischen Phänomen wird! Ich sehe uns vieles überdenken, Freundschaft, Nähe, das Miteinander und das “gelenkt Sein” zum Beispiel. Und ich kann die Herzen sehen die einander zufliegen und die Seelenverwandtschaft die sich auftut.

Ich sehe dass etwas Altes und Verbrauchtes sich zum Gehen bereit macht und dass etwas Neues, von dem noch keiner so recht weiß was es ist, sich langsam formiert. Und weil wir nicht wissen was es ist, ist es wirklich neu – auch das kann ich sehen von dort oben und fühlen sowieso.

Was ich noch sehe bist Du Freund, wie Du gerade jetzt zu mir hoch schaust! Hier begegnen sich die Herzen und so wird aus Distanz Nähe.

Ich kann von hier oben sogar mich selbst sehen wie ich, genau so wie Du, versuche etwas zu bewegen, zu verändern und wie es uns gelingt – mal mehr, mal weniger, aber immerhin: Wir TUN!

So gesehen zeigt der Blick auf die Erde und auf die Menschen viel Gutes das im Werden ist. Und wie jede Geburt braucht das Werden eben seine Zeit und ist auch nicht immer leicht – aber es kommt, es wird, es kann gar nicht anders!

Alles wird gut. Auch wenn der Weg nicht leicht ist. Das haben Wege so an sich: Wenn es bergauf geht kostet es Kraft.

Also bis bald, am Feuer der Freundschaft, vereint in Herz, Weg, Vision und Ziel!

herzlichst

Georg