Irgendwann ist Schluss


Wer sich noch immer nicht wundert, wer trotz all der offenkundigen Widersprüche, trotz all der dreisten Lügen und all des propagandistisch-politischen Irrsinns immer noch folgsam ist, wer immer noch jede, gegen alle Natur aufgezwungene Beugung mitmacht, dem ist nicht mehr zu helfen denn der ist bereits gebrochen. Wer jetzt noch immer nicht aufsteht der bleibt eben liegen, sei es aus Schwäche, sei es wegen seines schlichten Gemütes, oder aber aus fehlendem Mut.

Manche wollen das so und das ist vielleicht ja auch ihr gutes Recht wenngleich es nicht eben intelligent ist. Es ist so: Manche sind gerne amputiert, mundtot, blind, taub und vor allem stumm – einfach weil es bequemer ist, weil es ihnen keine Umstände bereitet und weil es sie in ihrer wattierten und kleinstbürgerlichen Zwangsvorstellung von "heiler Welt" belässt.

Man muss es eben akzeptieren dass sich nicht wenige zusammengefaltet und in eine enge Schachtel verpackt einfach wohler und sicherer fühlen. Das muss einer generellen Angst geschuldet sein, einer Angst vor dem Leben schlechthin und einer Angst vor jeder Art von Freiheit – die letztlich ja Verantwortung bedeuten würde und gepflegt sein will.

Dazu kommt meist noch eine pathologische Angst vor dem letztlich unvermeidbaren aber ständig verdrängtem: dem eigenen, das Leben beschliessenden und einrahmenden Tod. Man sieht seine naturgegebene Unsterblichkeit, die es ja nie gab, beständig bedroht und ist somit auch wunderbar erpressbar – sein ganzes "Leben" lang, aktuell besonders.

Es gibt einfach Menschen, denen liegt neben dem Bestmenschentum vor allem das "Untertan-Sein" sozusagen im Blut, die können, wollen und ahnen es nicht anders. Man kann nicht einmal sagen dass dies "schlechte Menschen" wären, weil es so etwas an sich ja gar nicht gibt – eher hat es mit erwähnter Intelligenz zu tun oder aber, was vieles erklärt, mit elender Gewöhnung oder mit der Gewöhnung ans eigene Elend und mit beständiger, künstlich aufrechterhaltener Verängstigung als Lebensgrundakkord.

Es ist eben wie es ist und man muss trotzdem lernen miteinander auszukommen, so oder so. Sich gegenseitig die Köpfe einzuschlagen wird wenig bringen. Wenn dann müsste man sich schon verbinden und verbünden, eines gemeinsamen Zieles wegen. Sich auseinandersetzen ja! Aber kein Krieg! Kein Kampf und keine Wut aufeinander! Denn das Blut gehört ins Herz und nicht auf den Asphalt! Manches muss man akzeptieren, alleine schon des lieben Friedens willen – selbst dann wenn man es nicht begreifen kann, selbst dann wenn es einen schmerzt – und schmerzen kann es einen nur dann wenn man sie liebt, die Menschenfamilie.

Wenn es aber dahin geht die Freiheit des Einzelnen mehr und mehr zu beschneiden, wenn es darum geht sich so lange zu beugen bis man bricht, wenn es um Eingriff in das eigene Selbst geht und da rote Linien überschritten werden, dann ist irgendwann Schluss! So etwas kann man nicht einfach hinnehmen und unterstützen kann man es schon gar nicht! Da muss man aufstehen und Haltung bekennen – oder aber man ist feige und schweigt, das aber dann für immer!

Es gibt Zeiten, wenn man in denen schweigt dann wird man auf immer verstummen! Es gibt Zeiten, wenn man da nicht hinschaut so wird man erblinden und wenn man nicht hinhört, dann wird man ertauben und das für den Rest seines Lebens! Und wer nicht handelt, obwohl es einer Tat bedarf, der wird erstarren und auf immer unbeweglich und gelähmt in seiner Angst gefangen bleiben.

Es gilt gerade jetzt sehr genau hinzusehen und hinzuhören! Es gilt Haltung zu zeigen, zu bewahren und eben NICHT zu schweigen! Und es gilt auch zu handeln, damit man nicht erstarrt, mit aller Besonnenheit, mit aller Entschiedenheit und mit verändernder, liebender Kraft!

Das alles fordert diese sehr spezielle Zeit von uns – und wenn wir dieser Forderung nachkommen, dann ist bald Schluss mit all dem Wahn und wir dürfen einen neue Klarheit, Besonnenheit und Kraft begrüßen die uns auch ein neues Leben und ein neues Miteinander bringen wird!

Das Herz kennt den Weg und die Seele das Ziel

Haltet durch, erwartet alles aber fürchtet nichts!

Bis bald, am Feuer der Freundschaft

herzlichst

Georg