Der Klügere


Der Klügere gibt ja bekanntlich nach. Die Frage ist wobei, wie lange und wie viel! Denn schon so mancher Kluge hat so lange nachgegegeben, bis er am Ende der Dumme war. Die Geschichte ist voll von solchen Beispielen und aktuell scheint sich da etwas zu wiederholen.

Ich persönlich gebe nicht so leicht nach, speziell wenn es ums (Menschen-)Recht geht. Vor allem aber lasse ich mich nicht so ohne weiteres in die Opferrolle zwingen! Denn Opfer sind ja meist schwach und so fühle ich mich trotz oder gerade wegen allem wirklich nicht! Und für dumm verkaufen lasse ich mich auch nicht gerne – egal was es kostet – nein! Da bin ich sperrig. Das war ich schon als Kind!

Aktuell wird auch viel und laut gesägt, meist an Ästen auf denen die Macht sitzt. Vor allem “ganz oben am Baum” ist das gerade der Renner! Wenn man nachgibt und da hochschaut, dann bekommt man jede Menge politisches Sägemehl in die Augen. Das ist eigentlich würdelos, ekelhaft und trübt vor allem die Sicht – aber eigentlich ist es egal und man kann es getrost sein lassen, wenn man erst mal begriffen hat, dass man selbst ja kein sägender “Astsitzer” sondern der Baum ist! Sollen sie nur weiter sägen! Ich wünsche guten Flug auf dem Weg nach unten!

Der Klügere gibt nach. Schon klar. Also dann: Ich gebe nach und zwar dem Druck meines Herzens und dem Zwang meiner Seele, die meinen Fokus ganz woanders hin haben wollen – nämlich auf meinen ganz persönlichen, spirituellen Weg! Ich gebe auch der tiefen Empfindung der Liebe nach, weil das gut tut und schön ist und so notwendig wie schon lange nicht mehr!

Wem ich noch nachgebe, ist die Sehnsucht nach den guten Freunden und dem gemeinsamen Tun – das wandelt sich so zur Vorfreude! Auch in Bezug auf meine Ahnen gebe ich nach und auf die Geister ganz im Allgemeinen, weil sie sagen mir, dass alles gut wird – auch wenn mein eitles Ego gerne was anderes glauben möchte!

Ich gebe dem Drang nach, mich in die Schwitzhütte zu setzen, mehr Steine zu nehmen als für gewöhnlich und noch intensiver und aus tiefster Seele für alle Menschenbrüder- und Schwestern zu beten! Ich töne und singe – ich gebe nach und gestehe mir zu, ganz ich selbst und Eins mit allem zu sein!

Ich gebe in Vielem das mir gut tut nach – einfach weil es an der Zeit ist – und in anderen Dingen bewahre ich mir meine Haltung und mache sie deutlich – und auch das, weil es an der Zeit ist!!

Ich weiss nicht ob mich das zum “klügeren” Menschen macht – aber zum glücklicheren macht es mich allemal! Und wer mag, ist gerne eingeladen, es mir gleich zu tun!

Also bis bald Ihr Lieben, gebt nach wo es gut ist und widersteht wo es Sinn macht!

herzlichst

Georg