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Das warten hat ein Ende


"Die Zeit ist das Kostbarste, was man verschwenden kann." (Theophrastos von Eresos)


Das Warten hat ein Ende, endgültig! Worauf wollen wir denn noch warten? Auf bessere Zeiten, die wir eigentlich selbst gestalten müssten? Warten wir auf den Untergang oder den Übergang? Auf eine zweite böse Viruswelle, dann auf eine dritte oder gar auf eine Dauerwelle? Wollen wir weiter darauf warten, dass das ganze Lügen ein Ende hat und die Wahrheit, stolz und nackt in Politik und Medien Einzug hält? Oder warten wir einfach darauf, dass irgend jemand oder irgend etwas uns erlöst? Das hatten wir schon mal - und es ist nicht ganz so gut ausgegangen.

Also worauf warten? Auf den Einen vor mir oder den Anderen neben mir? Auf einen Startschuss, der laut genug ist, damit ihn endlich alle hören und kollektiv losmachen? Oder warten wir uns schlicht ins Grab, still und beruhigt gebettet auf Hoffnung und vergiftet von der alles aufschiebenden Vorstellung, dass man ja nur gemeinsam etwas hätte erreichen können? Das Warten muss ein Ende haben und zwar jetzt! Und das liegt nicht an irgend jemand Anderen! Dafür braucht es auch keine Erlaubnis, auch kein, wie auch immer geartetes Zeichen oder Omen! Da muss man nicht zuerst aus den Eingeweiden toter Fische die Zukunft lesen, damit man sich endlich aufmachen kann! Und nein, niemand hält einen zurück! Auch wird der Zeitpunkt nicht günstiger! Träger wird man und älter! Schwächer wird man und unbeweglicher! Blind und taub und blöde wird man! Mehr aber auch nicht! Da spannt sich keine Feder, die je länger man wartet, einen dann um so weiter nach vorne bringt! Nein. Man stirbt an der Seele. Man verendet sich selbst. Man vergeht. Man schindet und schändet die Zeit, die einem zu Geschenk gemacht worden ist! Man vergibt die eine, gute Chance! Man bleibt zurück und sieht sich gegenseitig beim Verwelken zu.

Wo sind sie denn hin, die "guten Vorsätze"? War da alles nur leeres Geschwätz, dieses Gerede von einer "neuen Zeit", vom "Aufbruch" und vom "jetzt schaue ich auf mich und gehe endlich meinen Weg"? Hatte man sich nicht noch vor ein paar Monaten geschworen, endlich, endlich, endlich, so etwas wie "dem Weg des eigenen Herzens" zu folgen? War man sich nicht bewusst, dass dies jetzt, da diese "Oberflächenwelt" in all ihrer Fragilität blossgestellt worden ist, die beste Gelegenheit wäre, um dieses unselige Theater der egomanen Dramen zu verlassen? Ganz im Ernst und mit aller Ehrlichkeit: Was ist davon geblieben, von der Wut auf "das System" und von der Hoffnung es nun endlich, ganz für sich, anders machen zu können? Was ist geblieben von diesem "gesunden Egoismus"? Und was ist übrig, von all dem kämpferischen Gedankengut! Wo ist er nun, der "eigene Weg"?!

Noch ist Zeit! Noch ist unsere Welt ganz und gar nicht wieder verfestigt! Noch ist alles weich und dehnbar und wie flüssiges Eisen, das noch keine Form kennt! Noch ist alles möglich, weil die Welt und zwar die ganze, ja auch die Eigene (!) im Umbruch ist! Jetzt ist die Chance, sich endlich neu zu orientieren und den eigenen Fokus, auf wirklich gelebte und erfahrene Spiritualität zu richten (so man das wagt). Noch ist das Zeitfenster offen und echte, persönliche Veränderung ist machbar! Doch was tut man? Man verliert sich im Jammern. Man sagt sich ab. Man steckt wie üblich den Kopf in den Sand, der einem in die Ohren und ins Hirn dringt. Jetzt! Gerade jetzt, wo man all das, wofür man sich zuvor entschieden hat, so dringend bräuchte, um endlich auf einen guten Weg zu kommen, jetzt schmeisst man hin! Das Ego sult sich in läppischen Ausreden, warum man dies und jenes gerade jetzt nicht kann. Denn es hat Angst das Ego, es spürt die Möglichkeit der Veränderung - und wenn unser Ego eines nicht erträgt, dann eben dies: Veränderung! Man resigniert, so kurz davor eine Tür aufzustossen in ein neues Leben! Das ist tragisch und komisch zugleich.

Jene aber die sich jetzt aufmachen, sie werden ganz neu werden! Jene, die gegen die Schwerkraft und Trägheit des eigenen Egos ankämpfen, sich mit aller Kraft gegen das routinierte "ich kann nicht" auflehnen, sie werden auf ganz neue Wege gelangen! Es sind die Pioniere einer neuen Zeit, die jetzt all das zu nutzen wissen, was sie zuvor gelernt haben! Sie finden sich zusammen! Sie/Wir sind Wenige aber trotzdem bereits kritische Masse! Sie sind die Seele, der Kern der Veränderung! Sie gehen mutig los und setzen die ersten, nötigen Schritte und sie tun dies, ohne auf Jene zu warten, die da zaudern und zögern! Sie gehen den Weg des Herzens! Sie ersticken nicht in Worthülsen! Sie handeln! Sie Tun! Und sie tun es gemeinsam! Keine besondere Begabung braucht es dafür sondern nur etwas Mut, um dem Ruf des Herzens zu folgen!

Steht auf aus den bequemen Sitzen! Erhebt euch aus dem warmen Sumpf der Vorurteile! Verlasst die Theater der jammervollen Selbstinszenierung und so Vieles hört mit einem Mal auf eine Rolle zu spielen! Wartet nicht auf irgend etwas, das Euch voran bringen könnte - denn das was da kommt mit all dem Warten, ist nur die Schwäche und die Resignation! Wünscht Euch nicht zurück in eine gute, oder vor, in eine bessere Zeit- denn so verliert ihr Euer einzigartiges JETZT! Handelt! Tut! Erinnert Euch der wirkungsvollen Dinge!

Werdet zum Pionier! Macht dem Warten ein Ende und mit diesem Ende kommt die Kraft! Nehmt diese Kraft, setzt den ersten Schritt und mit ihm öffnet sich ein Weg! Folgt diesem Weg und er wird Euch alles lehren was Ihr braucht um ihn zu gehen! Das Ziel wird Euer SELBST sein und ihr werdet es erreichen - in diesem, Eurem, wunderbaren Leben! Also lasst uns unsere Kräfte bündeln und wahrhaft leben!! Lasst uns ein Stück des Wegs gemeinsam gehen! Seite an Seite, Herz an Herz, Seele an Seele! Dafür sind wir geschaffen, jetzt ist die Zeit dafür und es ist und war immer schon unsere Bestimmung!

Unsere Türen sind offen wie unsere Herzen! Wir erwarten Euch und freuen uns auf das gemeinsame SEIN und TUN!

auf bald

herzlichst

Georg