Der Weg und die Steine

Der Weg und die Steine

 

Wir tun was wir tun um echte Prozessarbeit möglich zu machen. Immerhin opfert man seine Zeit und Kraft, und dieses Opfer soll nicht vergebens sein! Ablenkung ist kaum das Mittel erster Wahl wenn man sich und sein Leben verändern will. Zudem tickt im Hintergrund die Zeit. Also gilt es zu Handeln – aber auch das Verstehen ist wichtig, da uns so die Ratio zur Verbündeten wird. Das ist es was wir hier tun auf La Mesada: Wissen vermitteln und Erfahrung ermöglichen. Da ist kein Platz für sinnlose Bespassung und esoterischen Zeitvertreib oder egobestimmte Inszenierung und aufgesetztes Drama! Eben deshalb macht diese Arbeit auch echte Freude, weil man den Fortschritt sieht, auch den Erfolg, wohl wissend, dass alle Veränderung und Entwicklung etwas an Zeit braucht.

Wer sich gegen die Bespassung die überall lockt und lärmt und für echte Prozessarbeit entscheidet, der hat prinzipiell schon mal gewonnen – weil dieser Weg zum Selbst führt. Mal leichter und mal schwerer, weil es eben wahr ist und echt. Selbstdarstellung und Selbsterfahrung sind zwei ganz verschiedene Dinge, so wie gespielte Rolle und Authentizität, Schein und Sein, „wollen“ und „können“, „glauben“ und „erfahren haben“…

Es ist ja ganz natürlich dass da auch mal Steine im Wege liegen. Es sind auch richtig grosse Brocken dabei, die einen schon am Weiterkommen hindern, die es einem wirklich nicht leicht machen! Manche der Steine sind aus unserer Vergangenheit und wir rollen sie vor uns her, seit langem schon, viel zu lange schon! Und einige Steine sind uns auch von anderen in den Weg gelegt worden, mal bewusst, mal unbewusst, dennoch sind sie da, bringen uns ins Straucheln und bremsen uns aus. Manche Steine liegen da, ohne dass wir um sie wissen, ohne ihre Herkunft zu kennen, dennoch sind sie da, unübersehbar und wahr und zwingen uns vom Weg ab, in elende Umwege und Verirrung.

Wir nehmen diese Steine auf, werfen sie aber nicht jenen nach, die wir als Verursacher zu identifizieren geglaubt haben! Wir nehmen die Steine und legen sie dankbar für ihre Existenz, ins reinigende, kraftvoll lodernde Feuer – dann werden sie uns in der Schwitzhütte vieles lehren! Immer wieder sind da Steine am und im Weg, mache sind Steine des Anstosses. Auch diese nehmen wir, aber nicht um eine Mauer um uns zu errichten, sondern wieder legen wir sie in das Feuer – und wieder werden sie uns lehren und heilen! Die ganz grossen hebeln wir gemeinsam, das ist das Tun des Miteinander und doch ist jeder für sich auf seinem ganz persönlichen Lebensweg! Das ist Eigenverantwortung und persönliche Freiheit. Das ist Arbeit am Selbst, am Weg, am Leben, am Sein.

So gehen wir den Weg zum Selbst, wissend das es eben Arbeit ist, wissend dass es Kraft erfordert, aber auch wissend dass der Sieg unser ist!
Wir haben uns entschieden und sind uns gegenseitig im Wort, auch unseren Herzen, und auch all jenen die uns lehrten die Werzeuge zu benutzen, welche uns Schritt um Schritt zu einem befreiten, wissenden und liebenden Selbst führen!

Wir freuen uns auf dieses Tun mit Euch! Lasst uns freudig ein paar Steine bewegen! Lasst uns den Weg gehen!

Aho!

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Georg

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