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Zeit…

Nimm dir die Zeit dich zu verändern dann kommt der Mut von selbst!

Oh ja, Zeit ist Geld und eine begrenzte Ressource! Darum sie nützen! Aber wozu? Noch mehr und schneller konsumieren, verbrauchen, erledigen? Da sitzt man zitternd in seinem durchtechnisierten, vierwändigen Leben und starrt, mehr oder weniger frustriert, auf eine aus den Angeln gehobene Welt in HD. Man zuckt vor jeder Meldung die uns da erreicht erschrocken zusammen oder aber, die Fortgeschritteneren, nur die Schultern. Man fürchtet sich zu Tode, oder liest sich ins Grab. Alles scheint über einem zu stehen. Alles hat Macht. Alles erzeugt Furcht. Wirklich? Nein, natürlich nicht.

Das ist übertrieben. Natürlich hat man so seine Ängste und ebenso klar ist, dass die Welt einen mehr oder weniger übel beeinflusst in all ihrer Scheusslichkeit. Muss ja so sein, sind wir doch Produkt dieser Welt, Teil, Ergebnis, wie auch immer. Und wenn sich diese Welt partout nicht bessern oder zum Guten biegen will, was kann man schon tun? So als einzelner? Wohl nichts!
Genau genommen kann man alles tun! Zuerst einmal begreifen, dass man nicht nur Teil dieser Welt ist, sondern dass es sie in dieser Form gar nicht gäbe! Klar ist es einfacher, angenehmer auch, sich da ganz elegant aus der Verantwortung zu nehmen und sich als „Opfer“ darzustellen. Das ist natürlich eine Möglichkeit, mit bitterem Beigeschmack versteht sich. Aber wenn man es ernst nimmt, besser noch, es sich zu Herzen nimmt, das mit der Welt und dass man sie mit erschafft, dann drängt sich schon der Gedanke auf, dass es womöglich an einem selbst liegt!
Und mehr noch, es liegt nicht nur an einem selbst sondern am eigenen Selbst – also daran ob man dieses Selbst zu entwickeln gelernt hat, oder eben nicht! Ist dies erkannt, kommt meist die Sache mit dem Mut ins Spiel, jener Mut der fehlt, den man nicht hat, mit dem man nicht gesegnet worden ist, den man verloren hat, jener Mut den man nicht kaufen oder mal schnell im Internet bestellen kann! Was man nicht weiss, was einem nicht mit auf den Weg gegeben worden ist: Der Mut kommt von selbst! Er sucht uns, er will zu uns, er gehört zu uns wie die Luft die wir atmen! Damit er uns aber finden kann braucht er Zeit und zwar eine ganz spezielle! Er benötigt jene Zeit, die wir uns geben um uns zu verändern! Und er braucht von dieser Zeit nicht einmal viel! Es genügt ihm jene Zeit die notwendig ist um zu entscheiden es anzugehen, die Veränderung zu suchen! Und wenn wir begonnen haben uns zu verändern, dann strömt dieser Mut durch uns, erreicht jeden kleinsten Winkel unseres Herzens und macht uns stark, so stark wie wir es nie zu träumen gewagt haben!

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Weg…

Nur wer sich auf den Weg macht wird auch ankommen!

Der Weg mag zwar das Ziel sein, doch ohne Bewegung, ohne eigenes Tun macht sich Stagnation breit. Da frustriert man sich schon mal ordentlich und mault auf alles und jeden – vor allem auf den Weg.  Man vergisst dabei darauf, einen Schritt nach dem anderen zusetzen und wundert sich darüber, dass alles stillsteht. Kein Ziel, kein Ankommen, keinerlei Bewegung, nur die Welt um einen herum die sich schneller und schneller zu drehen scheint, so lange, bis einen Krise, Krankheit oder schlicht das Alter einen ganz in die Knie gezwungen haben.
Doch es geht auch anders: Das Gehen lernen! Es gilt zu verstehen dass uns unsere Ziele mit jener Geschwindigkeit entgegen kommen, mit welcher wir auf sie zugehen! Wenn wir in Bewegung geraten, die Richtung stimmt und wir zudem einige Werkzeuge in die Hand bekommen haben um auch sicher navigieren zu können, dann kommen wir auch an!  Es gilt sich zu entwickeln, den Verstrickungen ein Ende zu bereiten und endlich los zu gehen! Das Warten darauf, dass irgend etwas kommen möge, das gut ist, etwas das der Lethargie ein Ende bereitet, dieses Warten führt zu nichts. Die Zeit vergeht auch ohne uns und braucht uns nicht.

Da sich schon besser aufraffen, etwas an Restkraft und Restmut zusammenkratzen und sich aufmachen! So finden wir auch zu anderen, zu jenen die sich ebenfalls auf den Weg gemacht haben, auch zu guten Ratgebern und Lehrern! So finden wir die alten Wege wieder jene die uns sicher zum Selbst führen! Und eben dort anzukommen ist ja das was wir letzten Endes „Bestimmung“ nennen, ist der Sinn unserer Existenz! Drum nicht warten, nicht hoffen, nicht zögern sondern losgehen! Der Weg ist ja schon immer da gewesen – er braucht nur gegangen zu werden!

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Leben

Leben ist nicht abwarten sondern aktiver Teil dessen werden was im Hier und Jetzt geschieht

Natürlich können wir warten. Klar ist das eine Möglichkeit dem Leben zu begegnen.

So wie das sich an einen Fluss setzen um darauf zu warten dass die Leiche deines Feindes vorbei schwimmt – also warten auf etwas das ohnehin schon tot und vorbei ist. Das kann man tun, ob es klug ist darf bezweifelt werden. Weil das Leben auch nicht wartet. Nicht einmal der Apfelbaum wartet, zumindest nicht auf mich. Kann er ja auch nicht weil er lebt, weil er sich verändert, sich entwickelt, weil er wächst und Teil dieser Welt ist, weil er blühen wird Schatten spendet im Sommer und weil er Früchte tragen wird – darum kann er nicht warten. Nichts das lebt wartet. Und das ist gut so, weil es sich so von dem unterscheiden lässt was sich nicht oder kaum mehr entwickeln wird. Und wenn auch wir aktiv werden, dann sind wir Teil dieses gewaltigen Wunders das sich Leben nennt! Wenn wir in aktiv werden, gestaltet wir unser Hier und Jetzt!

Das braucht natürlich etwas an Energie, ein wenig Kraft und ein klein wenig Mut! Das ist etwas für Neugierige, für jene die sich schwer tun mit dem „sich abfinden“ mit dem „sich fügen“! Das Aktive hat ja immer etwas revolutionäres oder zumindest etwas evolutionäres! Weil es in Bewegung bringt und dem Hier und Jetzt unter die Arme greift damit es gut und stark werden kann! Abwarten ist leicht, wenn man genügend Selbstaufgabe in sich trägt. Aktives Tun jedoch ist immer etwas spannend, ist immer neu und die Ergebnisse dieses Tuns sind überraschend! Ein aktiver teil dessen zu sein was im Hier und Jetzt geschieht macht uns selbst zu diesem Hier und Jetzt – so bekommt unser Leben Gestalt und Sinn, so werden wir frei und erreichen das vielleicht höchste Ziel – die Eigenverantwortung!

 

So werden wir wahr!

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