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Arbeit

Arbeit

Das was ich tue ist echte Arbeit. Anstrengend, ja – aber auch schön und erfüllend, weil diese Arbeit Entwicklung und Bewegung bringt. Und wie jede andere, echte Arbeit auch, kostet sie Kraft und Energie. Wenn ich die positiven Veränderungen sehe, wenn ich Teil dieses Prozesses von Sich Erinnern und Erwachen sein darf, dann ist das auch für mich immer wieder berührend und spornt mich an alles zu geben wozu ich imstande bin.
In dieser Arbeit setze ich meine ganze Kraft ein und gebe auch mein Wissen weiter, damit mein Gegenüber ein gutes, brauchbares Werkzeug in die Hand bekommt, um das Leben, den Alltag besser und leichter gestalten und bewerkstelligen zu können.
Diese Arbeit ist immer unmittelbar und direkt. Sie kennt kein „drumherum Reden“, sie ist klar im Tun und im Wort und nimmt keine Rücksicht auf den „mainstream“. Dieses Tun ist authentisch und individuell. Dieses Tun konzentriert sich auf das JETZT und verliert sich nicht in öder Betrachtung der Vergangenheit! Ich tue was zu tun ist. Nicht mehr aber auch nicht weniger, gerade so wie man es mich in Mexiko und Ecuador gelehrt hat.
Dabei hilft mir meine ganz persönliche Form der Spiritualität. Sie unterstützt mich in meinem Handeln. Sie hilft mir dabei die nötige Kraft und Energie aufzubringen, um positiv zu verändern und lässt mein Gegenüber in seiner ganz eigenen Form der Kommunikation mit Ahnen, der beseelten Natur, dem Universum oder welchen Namen man dem auch immer geben möchte.
Diese Arbeit führt DURCH die Krisen und nicht um sie herum! Sie erlaubt einen Blick auf die Dinge wie sie sind, in ihrer ganzen Bandbreite, ohne zu verdrängen oder zu beschönigen, aber auch ohne dabei ein Weltbild zu produzieren, das aus Ängsten und Bedrohungen besteht – denn so ist die Welt nicht! Diese Arbeit führt zum SELBST. Sie fördert und erhält die Eigenverantwortung und die persönliche Freiheit. Das ist ihr SINN und ZIEL!
Diese Arbeit entwickelt sich, wird tiefer und intensiver je länger ich sie tue. Über zwanzig Jahre sind eine lange Zeit voller Erfahrungen und Prüfungen. Diese Jahre haben mich reifer gemacht, ruhiger im Herzen und exakter im Tun. Sie haben mich gelehrt wie man lebt und liebt. Sie haben mich meinem Selbst ein gutes Stück näher gebracht und tun es weiterhin. Und aus diesem Weg zum eigenen Selbst ist eben diese Arbeit erwachsen. Sie ist ein Effekt meines ganz persönlichen Weges zu meiner eigenen Mitte. Darum freue ich mich auf das Tun das vor mir liegt und möchte an dieser Stelle einmal all jenen danken, die sich in all den Jahren hilfesuchend an mich gewandt haben! Es war mir eine Ehre euch ein Stück des Wegs begleiten zu dürfen – In Schwitzhütten und unzähligen Einzelbehandlungen, auf den vielen Seminaren hier auf La Mesada oder in der Ausbildung.

Wenn wir uns selbst verändern – dann verändern wir die Welt,

mögen die Kreise weiter wachsen!

herzlichst
Euer

Georg

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Antiweihnacht

Noch ist Zeit! Aber die Vorbereitung auf das grosse Fressen wird kommen – wie in jedem Jahr, und immer früher kommt sie! Shopping, Konsumrausch, Weihnachtspanik! Was kaufen und was schenken und vor allem wem? Man wird die Shoppingcenter stürmen, ausgehungert und bereit „das beste“ oder „das besondere“ Geschenk zu ergattern! Ohne Kompromisse! Eine wilde Jagd! Ob im Netz oder im Geschäft – es werden keine Gefangene gemacht! Man kauft ein und sich dabei frei! Man versucht es zumindest. Und wenn nichts mehr hilft, dann greift man eben auf die Standards zurück, auf Krawatte oder Konfekt, auf noch ein Buch oder auf irgendeine andere „praktische“ Scheusslichkeit, die man dem unter den Baum jubelt, den man dafür als empfänglich auserkoren hat.  Da hilft nichts. Das muss sein. Es MUSS und WILL beschenkt werden! Einmal im Jahr wenigstens, dann aber richtig!

Mit Stolz rammt der Vater die grösste Tanne die er hat finden können ins Wohnzimmer! Die Mutter kocht sich die Finger wund und das Kochbuch leer – mehr, besser, herzhafter, raffinierter! Man packt das Erlegte und nun zu Verschenkende ein – wie geschossenes Wild liegt es dann da! Die bunte Hülle liegt darüber wie aus Scham. Technik wird es wohl wieder sein, zu Hauf und „das gute Buch“ und vor allem Kleidung, in Massen, weil das Zeug billig ist wie nie zuvor und furzegal wird es den Massen sein, wo und wie man es hat produzieren lassen! Viel und billig und „hübsch“! Und man wird ganz darauf vergessen, dass jemand zahlen muss dafür, für das „billig“ für den „Discount“. Aber es wird egal sein wer sich da durchhungert, wer sich da oder dort in Asien sklavisch abmüht für eine Hand voll Reis! Man wird Bio-Gemüse kaufen und auf „fair trade“ anderswo aber verzichten müssen – denn beides geht ja nicht.  Man muss ja sparen, nicht in der Masse sondern im Einkauf. „Möglichst viel für möglichst wenig“ – auch das hat Tradition – ist eine Form der Gewinnmaximierung, eigentlich Kapitalismus in Reinkultur – samt Ausbeutung jener, denen Weihnachten so fremd ist, wie uns der Verzicht auf all den Wahn. Aber egal. Man hat es sich verdient, der andere ja auch! Weihnachten ist immer Endkampf! Weihnachten ist immer Blitzkrieg! Weihnachten ist immer voller Ernst! Es wird zurückgeschenkt – auf Teufelkommraus!

Und trotz aller schweisstreibenden Bemühung, wird diese Zeit, die ihren Höhepunkt in einem globalen Tsunami des Schenkwahns findet, kurz darauf verpufft sein, wie die letzte Wunderkerze. Was bleibt, sind temporär gefüllte Löcher (ausgenommen jene in der Brieftasche – die bleiben) in den Herzen der Menschen und jede Menge Müll. Was bleibt, ist ein Nachgeschmack der bitter ist, weil man weiss, dass das, was da kurz füllt nicht halten wird. Man ahnt, dass das Glück, das angefressene, am Ende durch die Toilette wandern wird! Man weiss, dass all die geschenkte Elektronik morgen schon wieder überholt sein wird! Man fühlt bereits das Ende des angeschenkten Buches durch das man sich quält und weiss schon, dass man es zu den anderen Jährlingen stellen und dankbar vergessen wird! Der abgestorbene Baum wird seine Nadeln verlieren und störend die Sicht auf den neuen Fernseher verstellen – der Kunststoffbaum wird Staub ansetzen – stören wird er ebenso. Man erwartet kaum den Tag, an dem alles wieder ist wie zuvor. Jener Tag, an dem der letzte Lappen Geschenkpapier entsorgt ist – dieser Tag ist der eigentliche Feiertag! Jener Tag ist gut, an dem der unselig nadelnde Baumleichnam ausser Sicht ist, wie all die anderen nadelnden Bäume in abertausenden Wohnungen, ganze Wälder toter Bäume, wie zum Hohn noch mit bunten Bändern und Restlametta an den kahlen Gliedern! Man sehnt diesen Tag herbei, an dem Schenker und Beschenkte (einander) vergessen haben, was da sich gegenseitig angetan worden ist. Dann kann die Krawatte vergessen sein, der scheussliche Pullover ganz nach unten sickern im Kasten! Dann kann das Buch zum Altpapier und der „schöne Wein“ den niemand mag, entkorkt und im Spülbecken in seine Freiheit entlassen werden und das verdorbene Fleisch, das „nicht mehr gepackte“ aus dem Kühlschrank verschwinden! Dann darf auch alles Hässliche in den Müll oder in den Umtausch und der Gutschein mit Vernunft verwendet sein! Wie froh die Welt, wenn all das vorbei  ist! Wie ruhig das Leben, wenn der Zwang zum Kauf nur noch aus überlebenstaktischer Notwendigkeit zur Tat zwingt! Wie friedlich, wenn der Kühlschrank endlich nur mehr das beherbergt was nötig ist! Alles stöhnt dann und sehnt sich nach einer Reduktion, die man zuvor schon hätte haben können! Man will ja nur Frieden haben und Ruhe, vor allem Ruhe. Aber bevor dieser Tag kommt, steht sie uns erst noch bevor, die grosse Schlacht – der WEIHNACHTSEINKAUF!

Oder aber anders! Man kann ja erkennen, dass es da seit langem nur noch um die kurzzeitge Überdeckung von tiefen, seelischen Mängeln geht! Man kann sich ja tapfer eingestehen, dass da das eigene Licht enztündet gehört, das im HERZEN, und nicht nur das am toten Baum! Es ist die Suche nach dem eigenen Selbst die einen da in den finaziellen Beinahekunkurs treibt! Also sich aufmachen und neue Wege gehen! Das wirkliche LICHT suchen, denn das was da geboren werden soll und will, ist ja das eigene SELBST! Darum sich zurücknehmen! Darum sich reduzieren! Darum in der Schwitzhütte um die glühenden Steine sitzen und verstehen, nein, erfahren(!) dass man selbst das grösste, schönste und nachhaltigste Geschenk ist, das man sich und denen die man liebt machen kann! Darum in die Stille gehen – um es zu hören, das Herz das eigene, den kraftvollen Schlag! Darum die Stimme von Mutter Erde in sich dringen lassen, die einem sagt dass man ein wunderbares, unendliches Wesen ist! Nicht die Anhäufung im Aussen gilt es zu suchen, sondern die Reduktion auf das Innen! Das ist machbar! Das ist erfahrbar! Das ist heilsame Wirkung und mehr als alle Ablenkung, die teuer erkauft, doch nur kurz anhält! Es ist ein Gegenpol zu all dem Wahn! Es ist die „Antiweihnacht“ im Positiven! Es ist kein lautstarker Protest gegen all den Konsum und Müll, sondern eine kraftvolle Stille, die wir aufsuchen um unsere Neugeburt zu erbitten und zu erfahren! Und vor allem ist es eines – erfahrene LIEBE zu allem!

Wenn schon ein Geschenk, dann schenkt euch selbst! Schenkt mit Herz! Schenkt einander gute Dinge, mit Sinn! Schenkt eine Umarmung, schenkt einen Kuss! Und vor allem: Schenkt einander einen Moment der Ruhe!

also bis bald, im Kreis der Kraft

 

herzlichst

 

Georg

Weihnachtsschwitzhütte am 16.12.2017 bitte früh genug anmelden!

www.curandero.at

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Räume

Wie wir sie brauchen – diese Räume der Selbsterfahrung! Mehr denn je sehnt sich etwas in uns nach reinem Sein. Nach ZUSTAND der OHNE Leistung auskommt! Aber diese Räume nach denen wir suchen, sind keine Kopfräume, keine Konstrukte die wir uns wie eine bunte Kappe überziehen! Nein – es sind reale, organische Räume – es sind rituelle Umfelder, die uns reales und organisches Erleben des Selbst ermöglichen. Denken tun wir ohnehin schon mehr als genug, aber die physische Erfahrung bleibt ja dabei meist elend auf der Strecke. Was haben wir nicht schon alles gedacht! Und was haben wir nicht schon alles geglaubt! Hand aufs Herz: jeden Mist der wenigestens im Ansatz nach Erlösung gerochen hat, haben wir bereitwillig angenommen und zur einzig seligmachenden Wahrheit für uns erklärt. Um dem ganzen und vor allem dem eigenen Ego entsprechendes Gewicht zu geben, haben wir diese Wahrheit jedem um den Hals gehängt den wir finden haben können. Tupperware ist nichts dagegen! Ehrlich, das war schon ein wenig seltsam, wie man da so ganz und gar begeistert von etwas gewesen ist, was genau genommen nur unterm Aluhut im Kopf stattgefunden hat. Doch man kommt dann drauf, dass das was man da (vor allem fest) glauben hat müssen, an physisch-realer Auswirkung etwas zu wünschen übrig lässt. So wie eben das Lesen eines Kochbuches nicht satt macht – so hilft uns der reine Glaube ohne physisch reales TUN, einen vanilleduftenden Engelfurz, also nix, nada. Was bleibt ist Cerebralonanie. Was folgt ist Enttäuschung. Es endet in Frustration. Das tut dann auch im Kristllschädel weh…

Ich weiss schon dass der Gedanke, dass man vom Glauben oder Wollen allein nicht satt wird, in manchen Kreisen beinahe als eher ketzerisch gilt. (ich kann ja auch nix dafür dass es nunmal so ist wie es ist) Aber wenn wir ehrlich sind und das setzt eine gewisse Aufgeschlossenheit der Wahrheit gegenüber voraus, sollten wir nicht vergessen dass wir eben (auch) organische Wesen sind! Das meint, dass uns die physische Handlung ebenso nahe ist wie der Gedanke – dass jedoch der Gedanke ohne Handlung eben nur Gedanke bleibt! Es ist wie mit all den Situps und Liegestützen die wir zu machen uns vorgenommen haben – naja, wir wissen was daraus geworden ist. Man kennt das ja. Die meisten der total und überhaupt gänzlich Erleuchteten entpuppen sich bei genauer und vor allem kritischer Betrachtung meist nur als eher etwas Unterbelichtete. Viele der hypernervösen oder substanzentspannten Geistesriesen, die sich an einen ankleben (um wenigstens irgendwas zu tun zu haben) sind meist zu verworren um die Milch in den Kaffee zu kippen, oder sie sind geistig dermassen derangiert, dass sie sich für die Reinkarnation von Jesus, JFK, Alubalhamuratu oder der esoterischen Ausgabe von Elvis halten. Viele derer, die da ganz verschwörerisch an einen heranrücken, um einen (wieder einmal) mit einer ach so geheimen, neuen, alten Geheimlehre zu beglücken, haben sich auch nur wundgelesen. Was da bleibt sind Stehsätze, Buchtsabengebrösel und im schlimmsten Fall eine beinahe altkatholisch anmutende Grundangst vor dem Weltuntergang, den Dämonen, teufelischen Horden, Wiedergängern, Vampyren, phösen Mächten, besoffenen Elben, blutrünstigen Wichteln, gefallenen Einhörnern, Sprühfliegern, den rotharigen Nachbarn, Toilettenpapier mit GPS Sender, dem Staat im allgemeinen, der Steuer im Besonderen, Bananen, Birnen, Blaubeeren, Bohnen (gefleckte) und letztlich vor dem eigenen Gesicht im Spiegel…

Aber zurück zu den guten, den heilsamen Räumen um die es mir geht. Diese Räume sind real! Sie sind physische – organische Erfahrbarkeit. Sie bieten Schutz und führen zur Reduktion auf das Wesentliche. Es sind Schwitzhütten, Kraftplätze, heilige Orte. Es ist die magische Höhle in die man sich zurück zieht um wieder klar zu werden. Es ist der Meditationsraum, der Tempel den man betritt, um an Erkenntnis zu gelangen. Es sind diese uralten, kathalythisch wirkenden Räume die wir aufsuchen, um wieder heil und ganz zu werden. Und speziell die Schwitzhütte gibt solchen Raum für reines, sicheres Sein, weil sie KEIN Symbol für Mutter Erde sondern wirklich MUTTER ERDE ist aus der wir kommen! Hier geschieht physische Selbsterfahrung! Das ist immer organisch, da ist immer ein wenig Erde an den Händen, da ist immer der Wind auf der Haut und die Hitze des Feuers im Gesicht! Da ist immer das neu-geboren-sein, das nach dem verlassen der Komfortzone Raum nimmt und einen ganz neu in die Welt bringt! Da ist immer Wahrheit und Selbsterfahrung! Und da darf alles sein, alles wirken – es darf alles gut werden. Und niemand muss sich den anderen öffenen, oder seine Probleme preisgeben! Nein! Man ist mit sich und bei sich selbst! Hier endet „Gruppe“ – denn hier beginnt „Gemeinsam“ – und doch ist jeder und jede ganz für sich!

Diese Räume der Selbsterfahrung und des SEINS existieren! Sie sind nicht Vorstellung oder Glaube! Sie sind nicht an fremde, exotische Kultur gebunden! Sie stehen jedem offen der sie betreten möchte um Reduktion, Kontemplation und Erfahrung des Selbst zu leben! Diese Räume sind WAHRHEIT weil sie ohne Beschreibung und vor allem ohne Vorstellung exitieren. Sie sind WAHRHEIT weil sie kosmischen, ja, universellen Gesetzmässigkeiten entsprechen und ebenso wirken! Und sie erwarten uns!

Was es braucht in dieser Haifischzahnenden Zeit, die unbarmherzig Sekunden und Minuten im Takt einer eher ungesunden Geldwirtschaft abzählt, ist Ruhe und Entwicklung einer persönlichen Basis! Was wir dieser künstlich aggressiven Welt, die immer grössere Löcher aus unseren Leben beisst entgegensetzen können, sind Räume die Sicherheit und Entwicklung des Selbst bieten! Dies ist nicht Flucht sondern Erstarken und Entwicklung um der Welt wieder gestärkt und entwickelt entgegen treten zu können – um sagen zu können „HIER IST MEIN SELBST – UND ES IST UNANTASTBAR!“ Diese Räume geben uns starken Halt. Sie bieten Einkehr und erlebte Erkenntnis. Sie bieten Tod und neue Geburt. Sie entkoppeln uns von aller Künstlichkeit und bringen echten Einklang und wirkliche Harmonie. Sie stärken und veredeln unsere Persönlichkeit. Sie lehren uns tief zu lieben und endlich glücklich zu leben. Sie sind erfüllt von allem was ist – Ahnen, Geister, das Universum, all das schöpferische und ordnende Prinzip wohnt dort und wirkt in ihnen! Diese Räume sind ein wertvolles Geschenk, sind ein wahrer Schatz und gelebte Verantwortung zur selben Zeit! Sie sind unsere Gegenwart und sie schaffen so unsere  Zukunft die sich aus dem JETZT ergibt! Sie sind Ursprung und Ziel! SIE SIND WIRKLICHKEIT!

Also betreten wir diese Räume um zu WERDEN und SEIN – sie erwarten uns!

herzlichst

Georg

 

 

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Keine faulen Äpfel

Was denn nun? Ist die Statistik nun wahr, die man uns präsentiert, oder drückt sie eher den frommen Wunsch des Aufraggebers aus? Wieder ein fauler Apfel mehr? Dann wäre sie Lüge und passte gerade gut in diese Zeit, in der das Echte, das Wahre Mangelware ist. War früher nur die Uhr nicht echt – so scheint uns heute alles ein wenig falsch zu sein. Alles lügt, beschwindelt, gibt vor. Mogelpackungen soweit das Auge reicht! Die Pizza (egal von wem sie geliefert wird) ist ja auch nicht mehr so wie sie mal war – also vom Italiener. Die aus der Gefriertruhe schon mal gar nicht. Aber trotzdem tut sie so als ob. Das Bild auf der Packung lügt uns einzigartigen Genuss vor, auch Authentizität. Klar, da hat man sich doch dran gewöhnt! Das weiss man doch und nimmt es billigend in Kauf. Da ist ja auch niemand der liebevoll, mit leichtem balletösem Hüftschwung, irgendwelche Strudel bäckt, weil auch das aus der Maschine kommt, weil da schon die Vorform bestimmend ist. Wir wissen doch alle dass die auch Praline (egal wie lang sie sein mag) keinen „Spaß“ bringt und dass das bunte Zuckerzeug nicht wirklich was mit Freundschaft zu tun hat! Ist ja auch nicht schlimm, ist ja nur ein kleiner Betrug!  Es ist uns bewusst, dass „Orangensaft aus Orangensaftkonzentrat“ nicht wirklich als „natürlich“ zu betrachten ist – und wir wissen auch dass „Danke“ auf französisch „mercí“ heisst und weniger mit echtem Dank (denn der drückt sich z.B. in Umarmung aus) als mit schlechtem Gewissen zu tun hat – also dass das Produkt eher eine matte Notlösung und ein sattes Armutszeugnis was die Kreativität und Phantasie des Schenkenden angeht ist. Trotzdem. Man akzeptiert dass es nicht wahr ist. Man zeigt sich einverstanden, damit dass zwei Drittel dessen was man kauft nur Verpackung ist – bunter als der Inhalt, vielversprechender als die Sache selbst, mehr als das Objekt der Begierde je zu halten imstande ist.

Selbst das Bild ist nun falsch, das von der Landschaft oder dem Körper abgenommene, auch das bewegte!! Was früher, ganz klar den Hochglanzmagazinen und der Filmindustrie vorbehalten war, machen wir mittlerweile selbst. Manipulation durch Jedermann! Schnell ist da retuschiert, geschlankt, gebräunt, verjüngt.. So lange bis das Bild nicht mehr viel mit dem Original zu tun hat – aber auch da lässt sich bekanntlich nachhelfen, eine reine Kostenfrage ist das. Der Strand ohne Menschen – zur Realität retuschierter Wunsch – wahr war es nicht, aber schon schön, gell? Sagt man was man denkt? Ganz ehrlich? Nein, natürlich nicht. Klar hält man sich zurück und meidet die Konsequenz die entstehen würde, sagte man was einen wirklich bewegt. Soll doch niemand in uns blicken! Soll doch keiner wissen wie es aussieht in uns, weil man schon weiss wie und dass alles gegen einen verwendet wird, irgendwann! Tun wir denn was nötig ist? Auch da wirds eng und unangenehm, weil man ja die Komfortzone nicht verlassen mag, weil man sich so gut eingerichtet hat, ja auch zu Hause, alles vom Möbelhaus, die dunklen Möbel, die so tun als wären sie alt oder aus Afrika oder aus Indien, samt Teppich, an der Wand ein Kunstdruck von Klimt, gefakte Antiquität, dekorativ, aber eigentlich ganz ohne Seele. Auch schön: Es tut als wäre es Japanisch oder was auch immer. Manches tut sogar so als wäre es schön! Putzig!

Und Nachrichten! News! Oh mein Gott! Wir fressen das Zeug, als ob man völlig vergessen hätte, dass die Aufgabe einer Zeitung nicht darin besteht die Wahrheit zu schreiben, sondern möglichst viel der aktuellen Auflage zu verhökern! Alleine das Wort ist doch schon Offenbarung: Nach-richten…  (klingeling?) Wir richten uns danach… Da ist doch von vorneherein der Wurm drin! Das Schlimme im Paradies war ja nicht der Apfel an sich – sondern dass er faul war! Klar ist das heute so und morgen so. Klar lügt das, weil die Lüge meist noch mehr bringt an Umsatz! Denn die Lüge, die lebt, die frisst sich fett an den Herzen und Seelen! Sie dörrt das Hirn aus! Sie macht das Auge trübe und hindert das Handeln! Sie ist besser vermarktbar als die Wahrheit!! Tausendfach dröhnt es auf uns ein! Im Minutentakt wechseln die Schlagzeilen die Farbe und überschwemmen uns mit „Fakten“ die aber oft gar nichts mit der Wahrheit zu tun haben! Denn die „Fakten“ die Schlagzeilen prügeln auf uns ein und schreien dabei „kauf!!!!“ Also kaufen wir die Wahrheiten die keine sind, je bunter umso eher kaufen wir und glauben alles fast ohne Widerstand – zugegeben wir sind selbst nicht der Überprüfung dessen fähig, was uns da pausenlos entgegendrängt! Wir haben gar keine Zeit für Überprüfung weil wir ja schon wieder neue „News“ zu verarbeiten haben. Drum ist „glauben“ das neue Nicht-Wissen! Und nichts von dem lesen wir SELBST – natürlich ist alles vor uns und für uns gelesen worden, in den Redaktionen, den Propagandastuben, den runden Tischen, an denen man über die dem Volke zumutbare „Wahrheit“ entscheidet! Nichts SEHEN wir selbst im TV, NICHTS!! Denn es wird FÜR uns gesehen, der Blickwinkel wird FÜR UNS bestimmt und nicht DURCH UNS! Es wird gezeigt was Not tut, was wirtschaftlichen Nutzen bringt! Nicht die Wahrheit oder das Echte steht hier zum Verkauf! Denn die Wahrheit und das Echte – das ist genau genommen unbezahlbares RECHT! Zumindest war es das einmal. Jetzt stehen wir knietief in all den faulen Äpfeln – und sie werden mehr, täglich, stündlich…

So viel Hirn kann der Herr gar nicht vom Himmel fallen lassen, als dass wir nicht mehr zu blöde sind um es aufzufangen! Die Wände könnte man hochgehen bei all dem Unsinn der da verzapft wird! Man wünscht sich manchmal zurück in (vorgestellt) steinzeitliche Idylle, in der die einzige Wahrheit das Mammut war, das vorbeitrabte und das man dann bejagte und von dem man lange aß und lebte! Da waren die „News“ noch etwas unmittelbarer! Wenn Bolob vom Säbelzahntieger verspeist wurde oder Malala einem Vulkan zu nahe gekommen war, mit verkohltem, noch leicht glimmenden Schopf in die heimatliche Höhle torkelte,  den unvergleichlichen Geruch von verbranntem Haar und Schwefel am zitternden Leib – das war noch unmittelbare Berichterstattung! Vor allem dann am Lagerfeuer (nachdem es erfunden worden war) und der Wahrheitsgehalt war ganz ohne Zweifel! Maluk, der kleine Belab, Uluk und die alte Manumanuwalla wurden Teil der steinzeitlichen Nachrichtensendung. Sie rochen den Schwefel und das verbrannte Haar, das Glimmen hatte schon länger aufgehört, die nun kahle Stelle konnte mit Interesse berührt und vor allem mit Fett behandelt werden.  Allein Bolob, also der mit dem Säbelzahntieger, hatte nix mehr davon, es war ganz einfach nicht sein Tag gewesen. Uluk rollte sich in die Felle und lachte leise, er hatte schon lange ein Auge auf Bile, Bolob`s Frau und nunmehrige Witwe geworfen…

Noch Jahrtausende später, fand man sich und sass dann an eben diesen Feuern, im Rund, jeder gleich, und erzählte das, was einem im Leben so widerfahren war. Sicher war man dabei emotional und der Bison, den man Tags zuvor erlegt hatte, mag seine Grösse innerhalb des Erzählvorganges beinahe verdoppelt haben! Aber im Grunde war es immer wahr! Niemand hat sich dran gestossen, an den kleinen Ungereimtheiten die das Ego manchmal einflicht um ein wenig mehr zu glänzen – aber man war immer noch weit von der Lüge, man war noch nahe an der Wahrheit. Irgendwann aber, erloschen die Feuer um die man sich bisher versammelt hatte um zu erzählen und zu sein. Irgendwann vergaß man darauf und man ersetze die Feuer durch eine Maschine die hohl und synthetisch und von weit her zu einem sprach. Das Feuer war einem Wunderwerk der Technik gewichen das nun schnarrende Nachricht gab, auch aus weit entfernten Gebiete in der damals noch gefühlt unendlich weiten Welt. Man sammelte sich um das Radio und während es sprach wurde man still. Man wurde schweigender, stillhaltender Zuhörer und vergass dabei auf den eigenen Kommentar, auf den die Maschine ohnehin keine Rücksicht nehmen konnte und der von den Anderen bezischt worden währe. „psssssst“ Die Maschine war eine Einbahnstrasse, ganz anders als der erzählende Mensch, ganz ohne humanes Echo und vor allem ohne die Fähigkeit das Gegenüber zu erkennen um auf es einzugehen. Und was sollte man auch schon dagegen halten, welches eigene Erlebnis kommt schon an gegen die Nachricht aus exotischen Teilen der grossen weiten Welt die einem ohnehin fremd und unbekannt sind? Was konnte man schon aufbieten, wenn man auf dem Lande lebte, das den Erzählungen aus den grossen Städten ebenbürtig gewesen währe! Man war ja ein Nichts im Vergleich zu alledem und ist es heute noch. So kam das Schweigen. Selbst die Märchen, die Geschichten kamen nun von dort, aus dem Gerät, das nicht auf die Fragen des Kindes zu reagieren imstande war! Denn die Fragen der Kinder, nach der Prinzessin oder dem Wolf oder dem Elf – diese Fragen waren nicht Teil dieses PROGRAMMES, das als Ziel nur die Bindung der Menschen an die Technik und an durch sie beworbene Produkte und Ideologien hatte! Dann folgten die Bilder, Television zog ein in die Häuser und Wohnungen. Selbst die eigenen Bilder, die für gewöhnlich von ganz alleine im Kopf entstehen, wenn man zuhört und die Ergebnis und Teil dessen sind was man Phantasie und Kreativität nennt, waren und sind nun bereits vorgefertigt! Kein kreatives Denken mehr, dafür Input! Keine Ruhe mehr, dafür Dauerberieselung! Kein eigener Gedanke mehr, dafür aber ein breites Angebot von „Denkbarem“, vorgekaut, Mundgerecht, angepasst, sozial verträglich, Medikament, Sedativum! So lebt die Lüge. So stirbt die Wahrheit.

Darum sich aufmachen! Die faulen Äpfel meiden, sie aussortieren aus dem Leben! Darum endlich, endlich, endlich das „daran glauben“ an den Nagel hängen, noch besser ins Feuer damit! Darum jetzt und nicht erst morgen sich all die Fäden aus dem Hirn ziehen, die durch unsere schöne, bunte und verlogene Konsumwelt da hinein gesponnen werden! Das muss JETZT sein, weil man sonst schnell nur mehr Zuckerwatte im Kopf hat! JETZT hergehen und sich sein Feuer suchen um das man sich setzt, mit Menschen die DENKEN können und die zu FÜHLEN imstande sind! Menschen mit TIEFE werden es sein! Und dort, am wärmenden Feuer endlich wieder eine Sprache finden und es wagen, allen Mut zusammen nehmen, alle Kraft um dann zu erzählen WIE ES EINEM  WIRKLICH GEHT! Auch das Zuhören üben, das muss sein, weil es uns öffnet! Lerne die Bilder wieder im Kopf kommen zu  lassen und hab keine Angst vor der anfänglichen Dunkelheit die dort herrscht, wenn man all den Glitterkram rausgeschmissen hat, der sonst da oben allen Platz verbraucht! Wenn wir dann um dieses Feuer sitzen, alle GLEICH (!) und alle im JETZT, dann geschieht Erstaunliches: unser Leben wird endlich wieder WAHR! Nicht abgekupfert und billig  nachgemacht ist es dann, sondern echte, persönliche, unmittelbare Erfahrung die unleugbar ist! Dann werden wir wahrhaftig und all das Getöse um uns, all die verführersichen Schlagzeilen haben keine Macht mehr und binden nicht mehr unsere Kräfte! Dann wird es still im Herzen und friedlich in uns. Dann sind wir wieder fähig zu lieben, ohne etwas dabei zu erwarten!

Wenn du ihn hörst diesen Ruf nach Wahrheit, selbst wenn er nur ganz leise ist, dann folge ihm!

Begib dich auf seine Spur und lass dich finden! Es lohnt sich!

 

herzlichst

 

Georg

 

 

 

 

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Nein danke

Es ist nicht leicht. Nichts ist leicht. Ich weiss. Sogar das Marmeladenglas wehrt sich, es will sich nicht öffnen. Das ist so ein Tag, wo man gerne jemand anders wäre, irgend jemand, den man nicht kennt und den niemand kennt. Jemand den man nichts fragen mag. Aber so jemand ist man nicht. Man wird gefragt! Marodierende, zombifizierte Einhornherden ziehen übers Land und verunsichern die gestresste und durch beständige Propaganda weichgeklopfte und so beinahe enthirnte Bevölkerung. Übelste Besessenheit an allen Ecken, schröckliche Dämonen lauern überall, der Teufel selbst flüstert ein! Es strahlt aus allen Rohren! Polsprung, Quantensprung und der Sprung in der Schüssel! Sonnenwinde auf denen Ausserirdische zur Erde reiten um uns zu versklaven oder um zumindest die Pacht einzuheben! Aluminium wird schon knapp – der Aluhüte wegen – dafür mehr Alzheimer! Man fragt mich kabellos was ich denn so tue, wie ich wohl arbeiten würde „klassisch, ja?“. „Klassisch?“ also „Klassik?“, also Mozart und Beethoven und Schubert? Mir schnürt es immer die Kehle etwas zu bei diesen Fragen. Warum? Weil ich mich nicht mehr erklären mag. Drum die Homepage, drum auch die Bücher – zum Lesen und zum Wissen dann. Man sucht trotzdem nach Versicherung. „Heilen sie einen auch von diesem und jenem?“. Wenn man dann sagt, dass niemand irgend jemand heilt, dann wirds ruhig beim Gegenüber. Dass man nur Hilfestellung gibt, dass Heilung anders abläuft, wird oft schon nicht mehr gehört. Spontanvertaubung. Selektives Hören – man hört was man will, die Wahrheit nicht so gerne – also ausblenden. Das ist der Grund warum ich nicht so gern ans Telefon gehe, ganz ehrlich! Ich mag auch die Leute nicht enttäuschen, niemand mag das, das ist nicht nett! Ich hab keine Freude an Vorstellungszertrümmerung! Ich will auch nichts drüber wissen, über die Besessenen, über den ganzen Stuss, den man da den armen und suchenden Verirrten und Verwirrten als Ursache ihrer Zustände eingeimpft hat! Dagegen müsste man ja eigentlich vorgehen! Gegen diese Beimpfung mit völlig abstruser Ursache müsste man was tun! Das wäre ja mal was, wenn einer oder eine fragen würde wie sie all den Mist den man ihn oder sie glauben gemacht hat wieder los wird! Nein, der Fluuuch muss wech! Aua.

Natürlich ist es einfacher wenn der böse Geist im Küchenschrank fürs Übergewicht, der böse Nachbar für die seelische Befindlichkeit oder „die negativen Energien“ für das eigene Unvermögen im allgemeinen und für die Erektionsstörung im besonderen verantwortlich ist! Klar ist es angenehmer, wenn nicht das eigene Versagen Schuld trägt an der Misere in der man steckt, sondern irgend ein seltsames Etwas, böse muss es ein und unsichtbar wenn möglich! Mit dem will ich aber nicht und kann ich auch nicht weil es ja auch nicht wahr ist und mir schlicht meine Erfahrung samt Aufrichtigkeit eine andere Sichtweise verbietet!  Man sagt also ab. Man erklärt den Fluch zur üblen Täuschung, also ein „downgrade“ sozusagen. Man erklärt sich selbst sogar, auch im mail, damit`s zu keiner Enttäuschung kommt. Man klärt also auf und erhält dann meist eine patzige Antwort weil man a.) das schon mal vorweggenommene DU nicht so einfach akzeptieren mochte und b.) einfach knapp und kurz darauf hingewiesen hat, dass man nichts mit bestimmten esoterischen, nennen wirs mal „Ansichten“ am Hut (nö, ohne Alu) hat, mit gewerblicher Angstmacherei schon gar nicht! Naja, Höflichkeit leidet offenbar ein wenig unter dämonischer Besessenheit und Flüchen. Intelligenz offenbar auch. Manche ziehen dann weiter und suchen so lange, bis sie jemaden finden, der ihre Vorstellungen nur allzu gerne bestätigt.

Wenn es sich vor etwas zu fürchten lohnt, also wenn man das unbedingt will, da gibts einiges vor dem man sich verstecken könnte, lebenslang! Natürlich gibt es Dinge, die sind absolut und wirklich teuflisch, dämonisch und die sitzen so schnell auf dir, so schnell kannst du Zirbeldrüse nicht mal denken!

Da ist zum Beispiel der Konsumrausch! Ein schreckliches Monster!! Seelenfressend! Abhängigkeiten erzeugend!! Der plündert lügend und alles versprechend, dabei nichts haltend die Seelen und Börsen!! Oder, noch schlimmer und übler: der blanke Neid! Der zerfrisst deine Seele, der rottet den Verstand aus, den gesunden, er ist der Tod jedes Bauchgefühls! Er schleicht sich an, drängt sich in dich, erfüllt dich dann ganz und gar und lässt nicht ab von dir, bis die Quelle deines Neides durch eigenes Zutun (ja die Missgunst ist destruktiv) versiegt! Oder die ANGST an sich! Diese lähmende Angst, welche dir alle Zukünfte schwarz und bedrohlich erscheinen lässt! Und nicht zu vergessen die Trinität des Bösen – Ignoranz, Dummheit und Überheblichkeit! Dieses Dreiergespann des Schreckens, das sich verbreitet wie die Pest, ist bedrohlicher als alles andere das man sich, so gewinnbringend es auch sein mag, als Gipfel der Bedrohung ausgedacht und auf den Markt geschleudert hat. (Warum es noch kein „Fluchkartenset“ gibt erschliesst sich mir nicht)

Konsumrausch, Neid, Angst, Ignoranz, Dummheit, Überheblichkeit – wie ein realer Virus ist all das in unser aller Welt und mehrt sich täglich! Da brauche ich nicht noch erfundene Schrecken, nicht neuerliche Verschwörungstheorie, nicht esoterische-spirituelle (falls das zusammengeht) Bedrohungsbilder! Das wäre doch schon genug an Feind gegen den es zu kämpfen gilt! Das ist ja REALITÄT! Das fordert, das zwingt einen doch ins TUN! Droh mir mit der Hölle und ich halte dir lächelnd Konsum, Neid, Angst, Ignoranz, Dummheit, Überheblichkeit entgegen – als ganz reale und wahre Bedrohung, als wirkliche Feinde gegen die es anzugehen gilt! Droh du mir noch einmal damit, dass du dein dämliches, mit Implantaten vollgestopftes, vom Oberdämon 123 besessenes und mit einem scheiss-Karma ausgestattetes Einhorn zu jemand anderem karrst, um dich dort „heilen“ zu lassen!! Lach noch einmal über meinen Unglauben, verzieh noch ein einziges mal dein Gesicht, weil du glaubst ich wüsste nichts von der Welt, der „spirituellen“ und ich zeig dir mit Wonne wo die Türe ist!!

Oder aber, lass und über deinen wirklichen Zustand reden, nur kurz, nur um anzukommen auf der Brücke, über die wir vielleicht eine Zeit lang gemeinsam gehen werden! Lass uns nur einen Augenblick deiner Sensucht gewahr werden! Lass uns einen ganz intimen Momant lang darüber klar werden, dass dieser ewige Durst in dir, dieser Hunger nach Ganzheit, nach reinem Sein, mit nichts, ausser deinem Selbst zu stillen ist! Lass uns einen Gedanken ins Bewusstsein setzen, der das TUN meint, der am Ende Handlung wird! Lass uns bei dem beginnen, das wahr ist und gut, das fern jeder Bedrohung ist und doch am Ende über Konsumrausch, Neid, Angst, Ignoranz, Dummheit und Überheblichkeit siegen wird! Denn das was wir tun werden, macht ganz und heil, es lehrt, es gibt dem Ego seinen Platz und dem Selbst seinen Raum! Es führt dich zu dir selbst, ganz behutsam, Schritt für Schritt! Lass uns nicht länger in der kreischenden Symptomatik hängen bleiben, sondern uns aufmachen auf einen, auf DEINEN Weg! Lass uns ein grosses Schild mit einem leuchtenden „NEIN DANKE“ über deinem Herzen anbringen – damit die Hehler der Angst ihre verdorbenen Waren nicht mehr los bringen an dich! Lass uns einen anderen Weg gehen, nicht irgendwann sondern schon morgen!

herzlichst

euer

Georg

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Gegen die Angst

Dauerberieselung und Schockstarre. Jeden Tag eine neue Horrormeldung. Vieles davon nicht wahr. Dennoch lebt die Angst und beisst grosse Löcher aus unseren Leben. Sie wütet vor den Fernsehern, vor den Augen der emsigen Zeitungslesern, im Internet (dort besonders). Sie treibt uns ins rechte oder linke Eck, oder ganz nach hinten in die Höhle, ins Schneckenhaus aus dem es kaum ein Zurück mehr gibt. Sie macht uns mürbe, diese Angst und müde auch. Sie zwingt manche in die Resignation, viele in die Gewöhnung. Dabei übersieht man völlig (oder zumindest leicht) dass diese multiplen Ängste uns in einer breiten Front entgegentreten. Wie eine Wand aus Watte, in die sich alle Emotion wirkungslos entlädt! Die Wand zittert nicht einmal vom Ansturm all der Entrüstung! Sie ist wie aus Watte die alle Kraft und Energie aufsaugt und einen erschöpft zurücklässt.

Natürlich geschieht viel Übles in der Welt. Zu allen Zeiten. Mag sein – aktuell besonders viel und das noch dazu top aufbereitet, bunt und laut und vor allem schnell an den Konsumenten gebracht. Die Auflagen wollen verkauft sein, die Einschaltquote muss erreicht, besser noch übertroffen werden! Natürlich ist vieles davon was man uns da in die Köpfe schüttet absolut real! Natürlich kann man dies und jenes nicht leugnen – soll man auch nicht! Aber es gibt da noch einen Stoff aus dem die Wand, in die man brüllt weil sie einen ängstigt, gemacht ist: Lügen und Unsinn! Dieser Füllstoff macht die Wand zu einem hohen Prozentsatz aus! Und dennoch schwächt das Gelogene, das Unsinnige die Wand nicht sondern macht sie nur noch aufnahmefähiger für all die uns so entlockte Emotion die wir in sie werfen! Die Wand wird dick durch uns. Stark wird sie. An ihr verdient es sich gut, Milliarden!!!

Sie saugt uns die Kraft aus den Herzen und das Geld aus den Taschen, diese Wand aus Realität und zu Realität gemachter Lüge! Und man lässt zu dass man der Propaganda, egal von welcher Seite sie auch kommen mag, nur allzu leicht verfällt! Alle Kraft die man da in diese Wand bläst, macht sie stärker, bläht sie auf, macht sie bissiger und agressiver! Man weiss ja schon gar nicht mehr wovor man sich zu fürchten hat! Man muss auf dem Laufenden bleiben da die Bedrohungslagen wechseln wie das Wetter. Bedrohungsmode! Hurra, die neu Angstkollektion ist da! Abverkauf! Vergiftet man uns vom Himmel her? Welche der Weltverschwörungstheorien ist denn die aktuellste, die richtige, die übelste, die beste? Ist man gar schon tot und weiss es nur noch nicht? Hält das Deo überhaupt so viel Stress aus? Ist da Besessenheit in einem und sind es böse Geister die einem das Leben schwermachen? Hat man im früheren Leben alles verschissen und büst es jetzt? Sind da schlechte Energien rund um einen herum? Ist`s der böse Nachbar, der Dämon, der Teufel oder die Tante, die verstorbene? Bekommt man vom Aluhut Alzheimer? Bläht Lichtnahrung? Ist das Essen vergiftet, das Wasser verseucht, ist die Erde hohl, der Mond voller Nazis, die Erde doch eine Scheibe – eine hohle womöglich? Sind Canadier Aliens? Tötet Nutella? Macht Butter dick? Da sind ja jede Menge an unterschiedlichster Endzeitszenarien die konsumiert, sprich gelesen und dann vor allem auch noch fanatisch geglaubt werden wollen! Und wie ist es mit dem Tod, dem eigenen? Die Panik vor dem Virus, dem Bakteirum, der Krankheit ganz im Allgemeinen oder Heilung im Besonderen? Macht Cannabis jetzt blöde oder gesund oder war´s Aspirin? Dann noch der Mitmensch, der einem prinzipiell übles will! Chancenlos hier noch Seelenheil zu finden möchte man glauben! Die Hölle scheint den Tag der offenen Tür auf ewig verlängert zu haben! Satan ist ständig auf Aussendienst und Gott ist im Urlaub, oder tot, oder zu besoffen um noch einen Kommentar abzugeben. Dazu noch all die Seelenfänger, die Gurus, die falschen Propheten und eine ganze Industrie, die sich auf den selbst geschaffenen multiplen Angstmenschen stürzt, um ihm gegen die zur zuvor imlpantierte Neuangst gleich das Antidot, das sauteure („aber es wirkt“) Gegenmittel zu liefern! „Einhörner sind aus – Delphine haben wir im Angebot, gebrauchte versteht sich, das Bio-Arschkartenset geht weg wie warme Semmeln (mit oder ohne Gluten)!“ Und dann noch die wichtigste aller Fragen überhaupt: Gibt´s hier auch sicher W-lan?!

Natürlich kann man da mitmachen bei dieser Angstolympiade! Das geht auch viel leichter als sich um klaren Blick zu bemühen! Einfacher ist es allemal, sich dem Tsunami aus täglich neu kreierten Ängsten zu ergeben, die Arme weit zu machen und sich verschlucken zu lassen! Man kann sich das „Angsthaben“ auch zum Lebensinhalt machen, zur ganz eigenen, persönlichen Religion! Ist ja en voge! Will man dies aber nicht, dann muss man sich eben ändern, ja SICH! Es gehört aber schon ein wenig Arbeit dazu, sich dem entgegen zu stellen! Es gilt zunächst zu begreifen, dass es ja meine eigene Angst ist die ich da im Herzen trage und dass ich mit meiner Angst natürlich tun und lassen kann was ich will – den sie gehört ja mir diese Angst! Wenn man begreift, dass diese Ängste nicht von aussen kommen, sondern immer schon in einem lagen und nur von aussen geweckt und missbraucht werden – dann ist man schon sehr weit, dann ist man schon einen grossen Schritt vor der Wand zurückgetreten und besieht sie sich kritischer als noch zuvor! Und wenn man noch dazu begriffen hat, dass alle, ja alle Ängste die man haben kann, wenn man sie runterrechnet letztlich (nur) die Angst vor dem eigenen physischen Ende ist, dann stellt man sich noch weiter weg von der Wand und erkennt den Tsunami plötzlich als mittlere, wenn auch nicht kleine Welle, die man genau genommen ganz gut bewältigen könnte! Es ist ja immer und ausnahmslos die Angst vor dem Tod, dem Sterben, dem eigenen! Es ist die Angst vor dem Verlust – dem Ende von Besitz und Ego, vor allem wenn man sich darüber definiert, wenn man seine gesamte Existenz daran festgemacht hat! Zudem sollte man den gesunden Instinkt und Angst nicht miteinander verwechseln! (Instinkt ist hilfreich, führt zur Handlung – Angst lähmt)

Es ist die Angst vor dem das unausweichlich kommt, aber das wir nicht gelernt sondern verdrängt haben! Man hat uns den Tod madig gemacht, zum bösen Gegenspieler erklärt, als Feind des Lebens, als das Schlimmste das einem wiederfahren kann dargestellt – und jetzt droht man einem damit täglich, mehr oder weniger offensichtlich. Wie lässt sich besser drohen als mit Verlust und Tod (der ja ganz natürlich ist)? So gesehen hat sich nichts verändert in all den Jahrhunderten, in denen wir uns „zvilisiert“ haben! Nur die Plattformen auf denen man uns droht, die sind mannigfaltiger, sind bunter, lauter und vor allem einträglicher geworden! So gesehen ist alles an Werbung, an Reklame Drohung! Weil man einem weiß macht, dass man dies und jenes zu haben hätte, besitzen, konsumieren müsste weil man ansonsten ja nicht zur Gesellschaft gehört (zur besseren schon gar nicht) und wenn man nicht dazu gehört, dann ist das der Tod, der gesellschaftliche! Man zeigt uns die bunte Waren- und Dienstleitungswelt und sagt “ DAS bist jetzt DU und hier ist DEIN Leben!“ Man führt uns alles vor, macht es uns schmackhaft und meint „wenn du es besitzt lebst du!“  Man sagt uns, dass ausserhalb der Konsumplattform der Abgrund des Todes wäre – und wir glauben es unbesehen! Nochmal, wie putzig ist das denn: man hat eine Heidenangst vor dem was im Leben unausweichlich ist – der Übergang eines unendlichen Wesens, das wir nunmal sind in eine andere Dimension oder Sphäre – dem Wunder der Geburt nicht unähnlich!

Ja, es gibt schreckliche Dinge. Es geschehen schreckliche Dinge. Schrecklicke Menschen tun schreckliche Dinge. Warum? Aus Angst. Auch der religiös „motivierte“ Terrorist hat Angst nicht das Paradies zu erreichen. Der Dieb, der Mörder, der Vergewaltiger, der Betrüger, der Emporkömmling, der Machtmensch, der Intrigant, der Denunziant, der Süchtige… – alle sind sie Produkt dieser Angstwelle, die hin und zurück rollt, hin und zurück, hin und zurück…  Das entschuldigt nichts, es erklärt nur! Wir haben ein Angstproblem, die ganze Welt hat ein Angstproblem. Die Angst hat alle im Griff, ausser jene, die das Sterben üben. Jene, die sich auf „den alten Wegen“ dem Selbst annähern oder auf diesen Wegen eine Abspaltung des Selbst gar zu verhindern wissen, sie kennen keine Angst! Sie kennen die „berechtigte Sorge“. Sie kennen die „Ernsthaftigkeit“. Sie kennen das „Tun“. Und sie wissen dass Angst nichts nützt. Dass sie keine Kraft hat sondern sich von der Kraft ernährt! Sie erkennen die Angst immer als „töricht“! Sie sind nicht mutiger als wir, sondern haben mehr Kraft! Sie sind in „der Mitte“ Dort sammeln sie ihre Kräfte, dort ist „SEIN“ dort sind Ruhe und heitere Gelassenheit. Dort ist Liebe und Rücksichtnahme. Dort ist Heilung, auch Heilung für die Welt und jene die sich von der Welle abwenden und dem SELBST zu!

Ja, es geschehen schreckliche Dinge, die aus der Angst entstehen und wiederum Angst auslösen. Aber niemand braucht sie diese Angst. Sie ist die Pervertierung des INSTINKTES. Es liegt an jedem selbst dem etwas engegenzustellen und zwar sich selbst, sein entwickeltes und erfahrenes SELBST! Es gilt wieder in die Kraft zu kommen, die alten Wege zu nutzen um sich daran zu erinnern, dass wir selbst es sind die entscheiden können, wie wir auf die rauhe See die uns umgibt reagieren wollen! Es liegt an uns selbst die eigene Welt zu verändern, nicht durch Verdrängung oder Rückzug sondern durch Veränderung (!) des eigenen Zustandes – und das will und kann geschehen, denn dazu sind wir gemacht – es ist ganz einfach unsere Bestimmung!

 

Tauscht eure Ängste gegen Selbsterfahrung und echten Instinkt, verwendet eure Lebensenergie sinnvoll, wendet euch euerem Selbst zu und die Welt wird sich ändern – ganz nach dem Gesetz der Resonanz! Handelt kraftvoll und tut was nötig ist! Stützt wo ihr könnt! Seid Vorbilder!

herzlichst

Euer Georg

 

 

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